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Sonnig, gute Stimmung, gut organisiert: Der Beach-Volleyball-WM-Auftakt in Wien

Stimmung vorhanden, Zuseher eher nicht: Der Beach-Volleyball-WM-Auftakt in Wien
Stimmung vorhanden, Zuseher eher nicht: Der Beach-Volleyball-WM-Auftakt in Wien ©AP
Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Beach-Volleyball-WM 2017 auf der Wiener Donauinsel am Freitag begonnen werden, das Besucheraufkommen hielt sich zunächst jedoch in Grenzen.

Zur Mittagszeit bei ersten Match waren auf der 10.000 Zuschauer fassenden Tribüne nur die unteren Ränge besetzt.

Beach-Volleyball-WM-Auftakt auf der Donauinsel in Wien

Ein zeitweise fast stürmischer Wind sorgte für Abkühlung, ließ aber auch Töpfe mit Palmen umkippen und Bälle über das Gelände rollen. Die Fans, die sich teilweise freigenommen hatten, um das Event gleich am ersten Tag besuchen zu können, flanierten über das Areal und testeten die verschiedenen Attraktionen im Entertainmentpark. Vor allem die Bossaballanlage, eine Art Hüpfburg, auf der Volleyball gespielt wird, und der Flying Fox erfreuten sich großer Beliebtheit unter den Gästen. “WM in Wien, Donauinsel, freier Eintritt – da kann man nur dabei sein”, zeigte sich ein Gast begeistert.

Taschen und Rucksäcke wurden gründlich kontrolliert – sowohl beim Haupteingang zum Gelände als auch vor dem Betreten des Stadions. Trotzdem blieben die vielen Sperrgitter, die Ordnung in die Besucherschlangen bringen sollen, noch ungenutzt. Es kam zu keinen Wartezeiten. Für Ärger unter manchen Gästen sorgte allerdings die Tatsache, dass ohne Akkreditierung nur der Zutritt über den Haupteingang am unteren Ende des Geländes und nicht beim Schulschiff erlaubt war.

“Tolle Spiele, gute Stimmung – hoffentlich so gut wie in Klagenfurt”

“Prinzipiell sehr gut organisiert, aber man wird ein bisschen hin- und hergejagt wegen dem Eingang”, erzählte eine junge Frau. Sie sei nicht wegen des Sports, sondern “wegen dem ganzen Rundherum” hergekommen. “Das Programm hier ist sehr gut, also man könnte bis zum Abend hierbleiben und alles ausprobieren.” Dass die WM erstmals in Wien statt in Klagenfurt ausgetragen wird, sorgte für unterschiedliche Reaktionen. “Die Nähe, die müssen wir natürlich ausnützen, jetzt wo es in Wien ist”, meinte eine Besucherin. “Ein super Gelände, ein toller Aufbau, und viel rundherum, was man machen kann”, zeigte sie sich beeindruckt.

“Tolle Spiele, gute Stimmung – hoffentlich so gut wie in Klagenfurt”, erwartete sich eine andere Besucherin. Zuerst sei sie nicht begeistert gewesen, dass die WM nun in Wienstattfindet, “weil der Wörthersee doch einzigartig war. Aber was ich bis jetzt gesehen habe, ist da eigentlich auch eine voll gute Stimmung.” Das Veranstaltungsgelände hat täglich ab 9.00 Uhr geöffnet und schließt um 23.00 Uhr. Bis 6. August läuft die WM in Wien.

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(APA/Red.)

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