Sonnenstrom-Partnerschaft mit Nigeria

Der Verein SonnenSchein-Stipendium finanziert die Ausbildung von Technikerinnen und Technikern aus Entwicklungsländern, um die Solarstrom-Nutzung in deren Heimat zu fördern. Das Land Vorarlberg hat diese Initiative bereits 2004 mit dem Mitwelt- und Solarpreis ausgezeichnet. Im Landhaus in Bregenz überreichte Landesrat Erich Schwärzler dem Botschafter Nigerias, Biodun Owoseni, nun ein Startpaket mit Solar-Materialien und -Werkzeug für zwei nigerianische "Solarschüler", die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen.

Das SonnenSchein-Stipendium knüpft an die Tradition der erfolgreichen Sonnenschein-Kampagne an, die in Vorarlberg in den 1990er-Jahren zur Errichtung zahlreicher Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen geführt hat. Landesrat Schwärzler dazu: “Ich bin erfreut, dass der Geist dieser Aktion nun auch in jene Länder getragen wird, in denen die Nutzung von Solarenergie besondere Vorteile hat”.

Das bestätigte auch Mike Chukwuma, der als Projektpate die Partnerschaft zwischen dem SonnenSchein-Stipendium und dem Nigerianischen Ausbildungsprojekt “St. Joseph’s” vermittelt hat: “Solarstrom bedeutet gerade in ländlichen Gebieten ohne netzgebundene Stromversorgung erstmalig einen Zugang zu gutem Licht und verlässlichem Betrieb von Radios. Damit kann in diesen Gebieten eine elementare Voraussetzung für Bildung und Ausbildung geschaffen werden.” Mit Hilfe des Startpakets werden die beiden frischgebackenen Solarexperten aus Nigeria nach Ende ihrer Ausbildung im März 2007 in ihren Heimatdörfern eine erste Solarenergieversorgung aufbauen.

Für nähere Informationen siehe www.sonnenschein-stipendium.org

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OTS0228 2006-11-20/17:27

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