Sommerreifen-Test: Bremswegunterschiede von bis zu 20 Metern

Sparen bei Sommerreifen kann lebensgefährlich sein: Wie der ÖAMTC bei einem aktuellen Test erhoben hat, gibt es bei den Pneus Bremswegunterschiede von bis zu 20 Metern.

36 Reifen wurden getestet, vier schafften nicht einmal die Mindestanforderungen, so der Club, der vor vermeintlichen Schnäppchen warnte.

Unter die Lupe genommen wurde die meist gekaufte Reifengröße 195/65R15V und die weit verbreitete Dimension für Kleinwagen 175/65R14T. In der kleinen Größe fielen gleich drei Reifen beim Test durch. Der Sava Perfekta, der Tigar TG 621 und der Trayal T 400 haben vom ÖAMTC ein “nicht empfehlenswert” ausgefasst.

Hier zeigte sich die Bandbreite der getesteten Reifen: Während der Pirelli Cinturato P4 bei einer Notbremsung auf Nässe aus 80 km/h nach 40,7 Meter zum Stehen kommt, rutschte der Trayal noch mit 41 km/h Restgeschwindigkeit weiter. Ein Stillstand wurde erst nach weiteren 15 Metern erreicht, so der ÖAMTC.

In der großen Dimension erreichten ebenfalls vier Reifen ein “sehr empfehlenswert”: Pirelli P6, Bridgestone Turanza ER300, Vredestein Sportrac 3 und der neue Dunlop SP Sport Fastresponse. An letzter Stelle liegt der Wanli S1095 mit der Bewertung “nicht empfehlenswert”, der verglichen mit dem Testsieger im Bereich Bremsen 20 Meter mehr zum Anhalten brauchte.

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