Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Solar-Weltumfahrer stoppt in Wien

Bild: APA
Bild: APA
Eine Weltumrundung mit einem solar betriebenen Auto wagt der Schweizer Louis Palmer. Jetzt gab's einen Zwischenstopp in Wien.

Am 3. Juli startete die Tour unter dem Motto “Stop Global Warming” in der schweizerischen Stadt Luzern. Sie wird über 14 Monate dauern und durch 50 Länder und 400 Städte auf allen fünf Kontinenten führen. Am Freitag nach 1.914 Kilometern machte das Team Halt in Wien.

Reine Sonnenenergie

Das so genannte Solartaxi wird zu 100 Prozent mit Sonnenenergie betrieben und ist daher klimafreundlich. Es produziert keine Abgase, keinen Lärm und verbraucht keinen Treibstoff. Mit dem Auto möchte Palmer zeigen, dass “klimaneutrale Mobilität schon möglich ist”.

Die Energie bezieht der Wagen zu 40 Prozent von den Solarzellen auf seinem eigenen Anhänger, 50 Prozent der Energie wird von einer Solaranlage in der Schweiz ins Netz gespeist und die verbleibenden zehn Prozent werden von Solar- und Windkraftwerken entlang der Strecke bezogen.

Insgesamt wird das Fahrzeug 4.500 Kilowattstunden Strom benötigen, das entspricht dem Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts in der Schweiz.

Neue, ungiftige Zebra-Batterie

Das Herzstück des Wagens ist die Zebra-Batterie, die es ermöglicht, das solar betriebene Auto auch in der Dunkelheit zu fahren. Sie ist zu 100 Prozent recycelbar und enthält keine Giftstoffe. Ein Fahrzeug mit zwei Batterien kann etwa 350 Kilometer zurücklegen. Es erreicht mit seinen 20 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde.

Das “Solartaxi” wurde von Schweizer Unternehmen und Hochschulen und in Kooperation mit einem deutschen Solarzellenhersteller eigens für die Weltumrundung hergestellt.

“Von einer Serienfertigung sind wir natürlich weit entfernt”, so Palmer, “das Fahrzeug ist nur ein Beispiel dafür, was möglich ist”.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Solar-Weltumfahrer stoppt in Wien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen