"So schlimm war meine Ehe!"

Einsamkeit, Selbstverletzung, Depression: Sadie Frost rechnet in einem Enthüllungsbuch mit ihrem Leben und Exmann Jude Law ab. Jetzt fragt sich ganz London: Muss auch Partyschwester Kate Moss zittern?
Jude Law
Jude liebt nun Sienna

Er hetzte sofort seine Anwälte auf sie. Als Anfang Juli 2010 bekannt wurde, dass Sadie Frosts Skandalautobiografie “Crazy Days” fast fertig sei, ließ ihr Exmann Jude Law, 37, eine 100 Seiten starke Klageschrift zuschicken.

Hey Jude, don’t make it bad!

Zu viel Privates über ihn werde verraten. Und die Rechte der drei gemeinsamen Kinder würden verletzt. Zum Erstaunen vieler ließ Sadie Frost daraufhin Fotos der Kids und gewisse Textpassagen entfernen. Mittlerweile ahnt man auch, warum sie nicht härter kämpfte. Das Buch, das voraussichtlich am 4. September in England erscheint, bietet auch noch jede Menge Zündstoff und Einblicke in jene sechsjährige Ehe, die lange als die aufregendste der englischen Partygesellschaft galt.

“Jude war wenig zu Hause”, wird Frost, 45, vorab zitiert. “Er war viel auf Drehs, während ich zu Hause auf dem Sofa saß und immer fetter wurde.” Sadie hatte für Law 1995 ihren Ehemann Gary Kemp verlassen – und mit ihm “ein idyllisches Zuhause. Aber ich war verrückt nach Jude, wir gehörten zusammen.” Bloß mit ihm war das nicht so leicht: “Am Anfang musste ich ihm Geld für den Bus borgen. Auch unser Haus in Primrose Hill in London habe ich gekauft.”

Während Jude sich auf die Karriere konzentrierte, heulte Sadie sich die Augen aus. Nach der Geburt des ersten gemeinsamen Sohnes Rafferty im Jahr 1996 litt sie an postnatalen Depressionen. Law war keine große Hilfe. “Eines Abends habe ich einen Babysitter bestellt und die ganze Nacht Party gemacht. Zu Hause nahm ich dann eine Schere, um mich selbst zu verletzen. Ich sah, wie mir das Blut die Arme runterlief. Ich habe mich nur leer gefühlt.”

Law muss die Narben gesehen haben. Wie er reagierte, hat Frost bisher nicht verraten. Gut möglich, dass seine Reaktion von den Anwälten aus dem Buch gestrichen wurde. Fakt ist: Mit der Geburt von Tochter Iris im Jahr 2000 stürzte Frost wieder in ein tiefes Loch. “Wir waren im Urlaub in Thailand. Ich fragte Jude, ob er mich noch liebt. Aber er musste gar nicht antworten.” Die Scheidung kam 2003.

(Seitenblicke Magazin/Foto: dapd)

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