So rutschen die Österreicher ins Jahr 2010

Die meisten Österreicher feiern im Kreise der Freunde oder Familie.

So wie im letzten Jahr rutschen 61% der ÖsterreicherInnen im engsten Familienkreis ins neue Jahr. Private Partys mit Freunden und Bekannten werden von etwa einem Drittel organisiert oder besucht. Konzerte, öffentliche Partys und Outdoor-Veranstaltungen, wie Silvesterpfade werden weit seltener von den ÖsterreicherInnen zum Jahreswechsel frequentiert. 2% der ÖsterreicherInnen geben an, am Silvesterpfad oder einer anderen Outdoorveranstaltung den Jahreswechsel zu feiern, 4% rutschen im Rahmen von öffentlichen Partys ins neue Jahr. 3% werden in der Nacht der Nächte Konzerte besuchen und 4% bei einem gemütlichen Essen den Jahreswechsel feiern.

Ein Viertel der ÖsterreicherInnen wird sich heuer an der mitternächtlichen Farbenpracht am Silvesterhimmel durch Raketen, bengalische Feuer oder andere Pyrotechnik beteiligen.

26% der ÖsterreicherInnen wollen – so wie letztes Jahr – auch heuer das neue Jahr lautstark mit Rake-ten und Knallkörpern begrüßen. Vor allem jüngere Personen unter 40 Jahren mit Kindern werden die Raketen und Leuchtkörper in den Silvesterhimmel schießen.

Beliebtester Kaufort für Raketen und Knallkörper sind Baumärkte

36% jener ÖsterreicherInnen, die Raketen und Leuchtkörper in den Silvesterhimmel schießen werden, kaufen diese im Baumarkt. 26% erledigen diese Einkäufe direkt bei Verkaufsständen auf der Straße und knapp ein Viertel besorgt diese Artikel im Lebensmittelhandel.

Jede/r 2. ÖsterreicherIn schenkt Glücksbringer zum Jahreswechsel

Ob Glücksschweinchen, Rauchfangkehrer, vierblättrigen Klee oder Glücksschwammerl, 50% der ÖsterreicherInnen und sogar noch mehr Frauen halten diese Silvestertradition in Ehren, um ihren Lieben alles Gute für das Neue Jahr zu wünschen. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Silvesterstände auf der Straße sind der beliebteste Einkaufsort für Glücksbringer

44% der ÖsterreicherInnen, die anderen zu Silvester Glücksbringer schenken, kaufen diese direkt bei den zahlreichen Silvesterständen auf der Straße oder auf Märkten. Etwas weniger, nämlich 42% kaufen Glücksschweinchen, vierblättrigen Klee oder andere Glücksbringer im Supermarkt.

Der Blick in die Zukunft mit Bleigießen verliert heuer wieder an Beliebtheit

24% der ÖsterreicherInnen werden in der Silvesternacht mit Bleigießen einen Blick in die Zukunft werfen. Das entspricht einem Rückgang von etwa 7% gegenüber dem Vorjahr und pendelt sich somit wieder auf dem Niveau des Jahres 2007 ein. Frauen und WienerInnen frönen häufiger diesem Silvesterbrauchtum als andere ÖsterreicherInnen.

24% der ÖsterreicherInnen rutschen mit Vorsätzen ins Neue Jahr

So wie auch letztes Jahr haben ein Viertel der ÖsterreicherInnen gute Vorsätze fürs Neue Jahr. Mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen, die Vorsätze fassen, tun dies in Bezug auf ihre eigene Gesundheit, wobei diese Pläne deutlich mehr Frauen haben, als Männer. So ist allgemein ein bewussterer Umgang mit der eigenen Gesundheit geplant. 15% streben ein Purzeln ihrer Kilos an, wobei auch hier wieder Frauen federführend sind. Es sind aber weniger klassische Diäten im neuen Jahr angedacht, sondern einfach weniger und bewusster Essen. 12% setzen sich sportliche Ziele, wobei dies allgemein auf mehr Bewegung hinausläuft und 8% wollen mit dem Rauchen aufhören oder weniger vom Glimmstängel abhängig sein.

Sample und Methodik: Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 15 Jahren – repräsentativ für die österreichische Bevölkerung- im CATI-Telefonstudio der MAKAM Market Research GmbH. (Befragungszeitraum Dezember 2009)

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