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Skandinavier und Balten bilden Allianz

Die nordischen Länder innerhalb der EU und die baltischen Republiken wollen einen gemeinsamen Standpunkt in der zukünftigen Stimmengewichtung innerhalb der EU vorlegen.

Das sagte der schwedische Ministerpräsident Göran Persson am Donnerstagabend in Brüssel laut einem Bericht der Tageszeitung „Dagens Nyheter” (Online-Ausgabe).

Schweden, Finnland und Dänemark sowie die drei Beitrittsländer Estland, Lettland und Litauen hätten eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um durch gemeinsames Auftreten zu verhindern, dass auf dem derzeit stattfindenden EU-Gipfel in Brüssel in Hinblick auf die künftige Machtverteilung in der Union ein Beschluss auf Kosten kleiner und mittlerer EU-Staaten gefasst werde. Auch wenn kein gemeinsamer Vorschlag zu Stande käme, so könnten die nordeuropäischen Länder doch im Entscheidungsfindungsprozess einen Ton anschlagen und den Boden für eine mögliche Lösung aufbereiten, so der schwedische Ministerpräsident.

Die Frage der Stimmgewichtung ist neben jener über die Anzahl der Kommissäre und der Organisation der künftigen EU-Verteidigung einer der Knackpunkte der Verhandlungen in Brüssel. Vor allem zwischen Polen und Spanien einerseits und Deutschland auf der anderen Seite sind die Fronten in der Frage der Stimmgewichtung verhärtet.

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