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Skandal um Pferdefleisch weitet sich aus

Der Skandal um Pferdefleisch in Tiefkühlgerichten weitet sich aus: Nach dem Fund in tiefgefrorener Lasagne in Großbritannien nahm die betroffene Marke Findus am Freitag auch in Frankreich und Schweden Fertiggerichte aus dem Handel. Die britische Lebensmittelaufsicht ordnete Tests aller Fertigmahlzeiten an, die Rindfleisch enthalten sollen. Die deutschen Behörden weiteten die Kontrollen aus.
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Der britischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FSA zufolge wiesen Lasagne-Packungen von Findus einen Pferdefleisch-Anteil von bis zu hundert Prozent auf, obwohl auf dem Etikett Rindfleisch angegeben war. Einem Findus-Sprecher zufolge wurden die Produkte vom französischen Hersteller Comigel geliefert und inzwischen aus dem Handel genommen.

Produkte-Rückruf

Comigel teilte am Abend mit, das Pferdefleisch stamme aus Rumänien. Es sei vom fleischverarbeitenden Unternehmen Spanghero mit Sitz in Südwestfrankreich an Comigel geliefert worden. Laut luxemburgischen Gesundheitsbehörden ist das aus Frankreich stammende Fleisch für Comigel von der Firma Tavola mit Sitz in Luxemburg verarbeitet worden.

In Frankreich rief Findus am Freitag drei Tiefkühlprodukte zurück: Bolognese-Lasagne, Faschiertes-Kartoffelpüree-Auflauf und Moussaka. Von ihnen gehe aber keine Gesundheitsgefahr aus, erklärte das Unternehmen. In Schweden rief Findus nur ein Lasagne-Produkt zurück.

In Großbritannien, wo der Verzehr von Pferdefleisch im Gegensatz zu anderen Ländern wie Frankreich tabu ist, schlug der Skandal hohe Wellen. Premierminister Cameron sprach von einem “sehr schockierenden” und “vollständig unannehmbaren” Vorfall.

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