SK Rapid triumphiert über Admira Wacker Mödling 4:2

(v.l.n.r.), Stephan Auer (Admira), Guido Burgstaller (Rapid) und Manuel Kuttin (Admira) beim Spiel
(v.l.n.r.), Stephan Auer (Admira), Guido Burgstaller (Rapid) und Manuel Kuttin (Admira) beim Spiel ©APA
Den Schwung vom Derbysieg gegen die Austria hat Rapid perfekt mitgenommen und am Samstag mit dem 4:2 (2:1) gegen Schlusslicht Admira den zweiten Dreipunkter in Folge geholt. Ein wiedererstarkter Kapitän Steffen Hofmann punktete gleich zweimal.
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Hofmann hatte mit seinem ersten Doppelpack seit 9. Mai 2010 (23., 35.) wesentlichen Anteil am zweiten Rapid-Sieg in Folge. Auch ein früher Rückstand (12.), Rot für Dibon (47.) und der zwischenzeitliche Ausgleich durch Admiras Doppeltorschützen Rene Schicker (49.) konnte die Hausherren in einer turbulenten Partie nicht bremsen.

Burgstaller-Comeback: Tor für Rapid

Die Vorentscheidung führte nach fast 70 Minuten Guido Burgstaller nach einem Konter herbei. Der Kärntner “Joker” gab damit nach seiner einmonatigen Verletzungspause ein gelungenes Comeback für die Rapidler, die nunmehr sechs Pflichtspiele in Folge ungeschlagen sind. Burgstaller lieferte auch den Assists für Branko Boskovic, der in der 90. Minute zum Endstand vollendete.

12.700 waren nach Hütteldorf gekommen, darunter auch Rudolf Edlinger, der seine letzte Partie im Hanappi-Stadion als Vereinspräsidenteiner erlebte. Einer jedenfalls fehlte: “Mr. Rapid”, Jürgen Hartmann, der seit 1985 alle Rapid-Spiele in Österreich besucht hat, musste aufgrund eines Spitalsaufenthalts erstmals seit fast 30 Jahren passen.

Admira zeigte Offensive

So sah er auch nicht vor Ort, dass die Admira für ihren gefälligen, bissigen und offensivbetonten Beginn schon bald belohnt wurde: Auer nahm ein Geschenk Behrendts dankend an, seine Flanke ins Zentrum versenkte Schicker mit einem Bogenkopfball zur nicht unverdienten Führung (12.).

Eine unbeeindruckte Rapid, mit Hofmann, Schaub und Starkl im offensiven Mittelfeld sowie Boyd als Solospitze, bekam die Partie aber besser in den Griff. Und rund zehn Minuten später war auch der Spielstand wieder ausgeglichen. Kapitän Hofmann selbst leitete nach Schaubs Zuspiel die Aktion ein und vollendete nach Doppelpass mit Boyd aus wenigen Metern souverän (23.).

Elfmeter für die Hütteldorfer – 2:1

Nicht minder abgeklärt war auch der Elfer des 33-Jährigen nach etwas mehr als einer halben Stunde. Auer hatte den erstmals in der laufenden Saison von Beginn an spielenden Starkl im Strafraum am Trikot gehalten, Hofmann ließ sich die Chance nicht nehmen und verlud Admira-Goalie Kuttin zum 2:1 (35.).

Die zweite Hälfte war zwar nicht von so viel Effizienz vor dem Tor geprägt wie die erste (3 Torschüsse, 3 Tore), begann aber mit einem Paukenschlag. Dibon sah für ein Foul am durchbrechenden Thomas Weber Rot wegen Verhinderung einer Torchance (47.). Grün-Weiß reagierte verwirrt: Nach einer Toth-Flanke war erneut Schicker per Kopf aus wenigen Metern zur Stelle, Behrendt und Schrammel hatten das Nachsehen (49.).

Gefährlicher Gegner durch Chancen

Der numerische Vorteil war für die Admira aber nur ein scheinbarer, Rapid blieb von den Chancen her gefährlicher. Und bald nachdem Weber bei einem Starkl-Schuss auf der Linie noch gerettet hatte (64.), wurde der Rekordmeister für sein aktives Spiel auch belohnt. Burgstaller war nach schnellem Konter und perfektem Stanglpass Trimmels aus Kurzdistanz zur Stelle (68.).

Die Admira agierte im Finish zwar weiterhin bemüht, Rapid aber war das klar gefährlichere Team. Kurz vor dem Ende schließlich spielte Burgstaller am Flügel Ebner schwindlig, seinen Stanglpass setzte Boskovic zum 4:2 ins Tor (90.).

(apa/red)

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