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Sisi ... und ich erzähle euch die Wahrheit - Trailer und Kritik zum Film

Mal wieder die volle, ganze und schonungslose Wahrheit über Elisabeth von Österreich: Seit vielen Jahren werben Ausstellungen, Neuerscheinungen, Musicals und Museen damit, dieses Mal tatsächlich nicht das klischeebeladene Püppchenbild der legendären "Sissi"-Streifen von Ernst Marischka zu erzählen, sondern die wahre Sisi zu porträtieren - so auch "Sisi ... und ich erzähle euch die Wahrheit", der am Freitag (12. Oktober) in den heimischen Kinos anläuft. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Dabei hat Regisseur Mario Vinci einen Hybrid aus Spieldokumentation und dem Zusammenschnitt der alten Romy-Schneider-Filme geschaffen – und dafür unter anderem das alte Material auf 3D-Optik konvertiert.

Neue Spieldoku zeigt “Sisi” in 3D

Schließlich jährt sich heuer der Geburtstag der egozentrischen Kaiserin zum 175. Mal, weshalb die VBW ihr Musical “Elisabeth” erneut an den Start geschickt haben, das Wiener Hofmobiliendepot die Schau “Sisi auf Korfu” zeigt und nun auch die Vinci-Doku ins Kino kommt. Als Klammer der Semidoku dient der kaiserliche Leibarzt Hermann Widerhofer, der sich nach der Ermordung der Monarchin 1898 an das Leben der Kaiserin erinnert.

In der Rückblende werden die einzelnen Stationen der elisabethanischen Existenz teils mit neu gedrehten Szenen illustriert, bei denen im Stile der klassischen Fernsehgeschichtsdokumentation eine Offstimme en detail erklärt, was im gleichen Moment en detail auf der Leinwand zu sehen ist: Sisi beim Anlegen diverser Schönheitsmasken, beim Sport, beim Haare Kämmen….

“Der Film lässt kein noch so persönliches Detail aus”, heißt es im Werbetext, und was auch zweifelsohne stimmt, wenn man mit der Kamera in die benützte Kotzschüssel der Monarchin oder die Zahnzwischenräume während der Kontrolle fährt. Der Mensch bleibt nebst allen ausführlich gezeigten Verrichtungen jedoch bloße Hülle, obgleich die Dokumentation nahezu ausschließlich auf ihre Hauptfigur fokussiert und die übrigen Familienmitglieder oder politischen Geschehnisse gänzlich außen vor lässt.

Für die Rückblenden der frühen Jahre greift Regisseur Vinci allerdings auf eine weitere Quelle zu: Die alten “Sissi”-Filme mit Romy Schneider. Diese wurden für “Sisi … und ich erzähle euch die Wahrheit” aufwendig in 3D konvertiert. Bisweilen treibt zwar die Perlenkette von Kaiserin Sophie auf dem blauen Kleid wie der Eisberg auf dem Meer oder schweben die Knöpfe gleichsam an Franz-Josephs Uniform. Und doch gewinnen die Marischka-Schmonzetten zumindest optisch an Tiefe durch das neue Verfahren.

(APA)

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