Sisi-Stern nach Tipp aus Österreich sichergestellt

Die Sicherstellung von Kaiserin Sisis „Stern“ in der kanadischen Stadt Winnipeg ist mittelbar die Folge eines Tipps durch die österreichische Polizei.

Die heimischen Behörden hatten bereits im Jahr 2003 Hinweise darauf, dass der nun in Zusammenhang mit dem Diebstahl des Schmuckstücks und weiterer Delikte inhaftierte 35- jährige Kanadier als Täter in Frage kommen könnte.

Der mit Perlen und Diamanten besetzte „Stern“ war 1998 im Schloss Schönbrunn gestohlen worden. Das Schmuckstück war dort im Rahmen einer Ausstellung anlässlich des 100. Todestages von Kaiserin Elisabeth ausgestellt gewesen. Es befand sich auf einem laut Polizei tischähnlichen Gestell unter Panzerglas, das mit dem Unterbau verschraubt war.

Der Täter hatte das Original durch ein Imitat ersetzt, so dass der Diebstahl nicht sofort bemerkt wurde. Der Zeitpunkt der Tat ist nach wie vor nicht bekannt, er liegt zwischen 5. und 26. Juni 1998. Wie der Diebstahl damals ausgeführt wurde, ist vorläufig noch nicht bekannt. Der in Winnipeg verhaftete Kanadier dürfte laut Polizei einen oder zwei Komplizen gehabt haben.

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