"Sind die krank im Kopf?"

Die Hochzeit von Gisele Bündchen hat ein böses Nachspiel: Zwei Fotografen verklagen das Model und ihren Ehemann Tom Brady, weil sie während der Zeremonie von deren Sicherheitspersonal beschossen worden. Streitwert: Über 1 Million Dollar!

Der 4.4.2009 war der sprichwörtliche schönste Tag im Leben von Gisele Bündchen und Tom Brady: Auf ihrem Anwesen in Costa Rica schlossen das Supermodel und der Sportstar zum bereits zweiten Mal den Bund fürs Leben, nachdem sie am 26.2. in Kalifornien standesamtlich geheiratet hatten. Doch während andere Eheleute ihren Hochzeitstag (meist) ausschließlich positiv in Erinnerung haben, werden sich die Bradys beim Gedanken an den 4. April wohl stets ein wenig unbehaglich fühlen. Und zwei Paparazzi erst recht.

Die Fotografen Yuri Cortez und Rolando Aviles behaupten nämlich, während der Hochzeitszeremonie von Securitys der Brautleute beinahe erschossen worden zu sein und verklagen Bündchen und Brady dafür nun auf mehr als eine Million Dollar Schadensersatz.

Knapp dem Tod entronnen?

Rolando Aviles erklärte, er und sein Kollege hätten damals von Bündchens Nachbarn die Erlaubnis bekommen, von seinem Anwesen aus die Feierlichkeiten fotografieren zu dürfen. Als die Bodyguards des Starpaares die Paparazzi bemerkten, stellten sie diese und verlangten die Herausgabe der Kameras. Die beiden dachten allerdings nicht daran, ihre Ausrüstung herzugeben und flohen in ihrem Sportwagen – daraufhin hätten die Sicherheitsleute das Feuer eröffnet.

In der Anklageschrift heißt es nun, die Kugeln hätten die Heckscheibe des Wagen zerstört und die Fotografen selbst nur haarscharf verfehlt. In einem Internet-Blog erklärte Yuri Cortez kurz nach dem Zwischenfall: “Ich konnte es kaum glauben, als mir klar wurde, was die getan hatten. Ich hätte mein Leben wegen ein paar Bilder verlieren können. Sind die krank im Kopf?”

Eine Stellungnahme zu den Geschehnissen gab es von Gisele und Tom bisher nicht – die beiden sollen davon allerdings auch nichts mitbekommen haben.

(seitenblicke.at/Foto: AP)

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