Simunic nach Entgleisung zu 3.200 Euro verurteilt

Faschistische Parole kommt teuer
Faschistische Parole kommt teuer
Nach seiner verbalen Entgleisung im WM-Qualifikations-Play-off gegen Island am Dienstag ist der Kroate Josip Simunic zur Zahlung von 3.200 Euro verdonnert worden. Die Justiz sprach damit die aktuelle Höchststrafe aus. Der Verteidiger hatte via Stadionmikrofon eine faschistische Parole an das Publikum gerichtet.


Simunic skandierte vier Mal “für das Vaterland” und die Anhänger antworteten mit “Bereit” – eine Parole aus dem Zweiten Weltkrieg. Zu seiner Verteidigung brachte er vor, dass er durch nichts anderes dazu motiviert gewesen wäre, als durch “seine Liebe zu seinen Landsleuten und sein Heimatland” und wies alle Vorwürfe eines politischen Hintergrunds zurück. Seine Geste war auch vom kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic und von der Regierung verurteilt worden.

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