Silvester-Geschäft lässt Korken knallen

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Für die Wiener Wirtschaft scheint das kommende Jahr unter positiven Vorzeichen zu beginnen: Demnach werden heuer rund um den Silvestertag etwa 45 Mio. Euro in der Bundeshauptstadt ausgegeben.

Vor allem die Hoteliers sind angesichts der sehr guten Buchungslage in den letzten Tagen des Jahres sehr zufrieden”, versicherte Kammerpräsidentin Brigitte Jank in einer Aussendung am Montag.

Hauptsächlich Gäste aus Italien, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Tschechien würden dafür sorgen, dass mehr als 85 Prozent von Hotels der mittleren und gehobenen Klasse komplett ausgebucht sind. Durchschnittlich bleiben die auswertigen Besucher drei bis vier Tage lang, hieß es. Vielversprechend seien auch die Aussichten für den Kongress-Tourismus: Aufgrund der bisherigen Reservierungen könnte 2009 ein neues Rekordjahr bevorstehen.

Ein Mitgrund für die positive Buchungslage Ende Dezember dürften traditionelle Publikumsmagneten wie der alljährliche Silvesterpfad in der Innenstadt sein. Von den 600.000 Feiernden, die zum Open-Air-Spektakel erwartet werden, kommen rund 150.000 aus dem Ausland – vorrangig aus Deutschland, Italien und Osteuropa. Mehr als 80 Gastronomen werden für feste und flüssige Verpflegung entlang der Partymeile sorgen.

Eine wichtige Rolle für das Geschäft zum Jahreswechsel spielen zudem die 40 Wiener Silvesterbälle. Laut Kammer werden an derartigen Veranstaltungen rund 13.000 Gäste ins neue Jahr walzen und allein für Ballkarten, Speisen und Getränke etwa 1,8 Mio. Euro ausgeben. 5.000 der Ballgänger oder 38 Prozent kommen von auswärts, weshalb den Silvesterbällen eine ganz besondere Rolle als Imageträger Wiens im Ausland zukäme, so Jank.

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