Siege für Salzburg und Rapid

Salzburg bleibt weiter das Maß der Bundesliga
Salzburg bleibt weiter das Maß der Bundesliga
Salzburg und Rapid haben am Sonntag Siege in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Nach zwei Niederlagen en suite feierten die Mozartstädter einen hochverdienten 4:0-Heimsieg gegen Ried. Die Hütteldorfer gewannen zum Abschluss der 17. Bundesliga-Runde das Heimspiel gegen Wacker Innsbruck mit 3:0, schoben sich damit wieder auf Rang zwei vor und sind nun schon seit elf Pflichtspielen unbesiegt.


Ein Doppelpack des wiedergenesenen Kevin Kampl (31., 72.) sowie Tore von Franz Schiemer (66.) und Christoph Leitgeb (74.) brachten den souveränen Salzburger Sieg gegen harmlose Gäste. Ried kam dem 0:5-Resultat vom ersten Saisonduell damit sehr nahe, allein Goalie Gebauer verhinderte eine noch viel höhere Niederlage. Für die “Wikinger” war es die zweite Schlappe in Folge, in den jüngsten zehn Partien hat man nur zwei Siege zu Buche stehen. Salzburg ist hingegen 25 Ligamatches in der eigenen Arena ungeschlagen.

Rapid siegte dank Treffern von Starkl (29.), Wydra (91.) und Sonnleitner (93.). In der Anfangsphase schienen den Gastgebern in ihrem 27. Pflichtspiel dieser Saison noch die zahlreichen englischen Wochen in den Knochen zu stecken. Gegen tief stehende Innsbrucker hatte Rapid zwar deutlich mehr vom Spiel, agierte jedoch einfallslos – bis zur 26. Minute. Nach einer sehenswerten Kombination über Schrammel, Starkl und Hofmann legte Hauser den Ball unfreiwillig für Schaub ab. Der Wacker-Verteidiger konnte den Schuss des U21-Teamspielers aber gerade noch abblocken.

Im Finish legten die Hausherren noch einmal einen Gang zu. Der eingewechselte Wydra schloss in der 91. Minute einen Konter nach Doppelpass mit Starkl erfolgreich ab. Zwei Minuten später legte der Mittelfeldspieler optimal für Sonnleitner auf, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie beförderte.

Damit gelang Wacker aus den jüngsten 15 Runden lediglich ein Sieg, der Vorsprung des Vorletzten auf Schlusslicht Admira beträgt nur noch drei Punkte. Den Rapidlern, deren Feldspieler-Durchschnittsalter zum Schluss bei 22,2 Jahren lag, fehlen weiterhin sieben Zähler auf Salzburg.

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