Siege für Rapid und Grödig, Salzburg verlor in Altach

Steffen Hofmann legte mit dem frühen 1:0 die Basis zum Sieg
Steffen Hofmann legte mit dem frühen 1:0 die Basis zum Sieg
Während Rekordmeister Rapid am Samstag nach drei Liga-Niederlagen in Folge mit einem 2:1-Heimsieg über Sturm Graz auf die Siegerstraße zurückgekehrt ist, erlitt Titelverteidiger Salzburg nach vier Siegen en suite eine 0:1-Pleite in Altach. Admira Wacker zog dank eines 1:1 bei Ried an Sturm vorbei auf Rang fünf. Die Innviertler gaben die "Rote Laterne" an den WAC ab, der in Grödig 0:1 verlor.


Die Wiener Austria hat dadurch am Sonntag im die 14. Runde abschließenden Auswärtsspiel in Mattersburg die Möglichkeit, die Tabellenführung von den punktgleichen “Bullen” zu übernehmen. Rapid rückte indes Platz ein näher, liegt als Dritter – zumindest bis Sonntag – nur noch zwei Zähler zurück.

Die Hütteldorfer beendeten ihre Negativserie von drei Niederlagen hintereinander und durften dank Toren von Steffen Hofmann und Mario Sonnleitner auch über eine gelungene Generalprobe vor dem Europa-League-Duell bei Viktoria Pilsen am Donnerstag jubeln. Roman Kienast hatte zwischenzeitlich für die letztlich klar schwächeren Grazer getroffen.

Der Knalleffekt der Runde ereignete sich aber im “Ländle”: Gleich mit der ersten echten Tormöglichkeit stellten die Altacher den 1:0-Heimsieg über den regierenden Meister sicher. Dabei stand den Gastgebern auch das nötige Glück zur Seite. Walke wehrte eine Harrer-Hereingabe nur kurz ab und der Ball wurde vom daherrutschenden Roth wohl mit der Hand über die Linie befördert (64.). Die Salzburger drängten in der Schlussphase vehement, wurden aber nicht belohnt.

In Ried gelang es der Heimmannschaft, mit einem 1:1 (0:0) gegen die Admira das Tabellenende zu verlassen. Für die Innviertler wäre aber nach der Führung durch Gernot Trauner in der 58. Minute mehr als ein Punkt drin gewesen. Doch “Joker” Rene Schicker glückte noch der schmeichelhafte Ausgleich für die Admira (77.), die damit vorerst auf Platz fünf vorstieß.

Die “rote Laterne” hat nun der WAC inne – und fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Denn in Grödig sah es zwischen dem Heimteam und den Kärntnern schon nach einem torlosen Remis aus, ehe Tobias Kainz den Salzburgern an seinem 23. Geburtstag mit einem direkt verwandelten Freistoß in der vierten Minute der Nachspielzeit den vierten Saisonsieg sicherte.

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