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Sieben verdammt lange Tage - Trailer und Kritik zum Film

Es gibt Augenblicke im Leben, da weiß man sofort, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor. Einen solchen Schicksalsmoment erlebt auch Judd Altman (Jason Bateman), als er seine Frau mit seinem Chef im Bett erwischt.

Die Beziehung läuft wohl schon seit einem Jahr. Doch das ist nicht das einzige, was Judd in der Ensemble-Komödie “Sieben verdammt lange Tage” (ab Freitag im Kino) widerfährt.

Sieben verdammt lange Tage: Geschichte

Jason ist total perplex, fällt in ein tiefes Loch. Ein paar Tage später stirbt dann auch noch sein Vater und die weit verstreut lebende Familie trifft sich im Elternhaus. Für Judd die Chance, während sieben turbulenter Tage mit seinen drei Geschwistern und der immer noch erstaunlich lebenslustigen Mutter langsam wieder aus seinem Loch hervorzukrabbeln. Ihm dabei in der Komödie zuzusehen, macht dann auch sehr viel Spaß.

Vor allem aber hat Regisseur Shawn Levy (“Nachts im Museum”) mit einer ganzer Riege bestens aufgelegter Schauspieler, allen voran Jason Bateman und Tina Fey, einen Ensemblefilm inszeniert, der sich ganz auf seine geschliffenen Pointen und Wortgefechte verlässt. In der Familie Altman wird sich nichts geschenkt. Die neuesten Schönheits-OPs von Mutter Hillary (Jane Fonda), einer erfolgreichen Autorin, werden gnadenlos kommentiert, während die Witwe im Kreis der dezent trauernden Verwandtschaft von der Manneskraft ihres verstorbenen Gatten schwärmt.

Sieben verdammt lange Tage: Kritik

Überhaupt ist die Alpha-Mutter wirklich kein Unschuldslamm. Früher plünderte sie die Tagebücher ihrer Tochter Wendy (“30 Rock”-Komikerin Tina Fey) schamlos für ihre eigenen Werke. Doch irgendwie hat Wendy trotzdem keinen bleibenden Schaden genommen, auch wenn ihre Ehe eher nach Routine aussieht und sie immer noch einer alter Liebe nachhängt. Jeder hat eben sein Päckchen zu tragen. Wendys Bruder Philip (“Girls”-Serienstar Adam Driver) hingegen entpuppt sich als liebenswerter Chaot, der vor allem eine große Klappe hat, während Bruder Paul (Corey Stoll) sich sehr schwer damit tut, dass seine Ehe bisher kinderlos geblieben ist.

Und so beharken, bespötteln und umarmen sich die Familienmitglieder sieben Tage lang. Lachen und weinen, betrinken sich und rauchen während der Trauerfeier die letzten Joints aus der Anzugsjacke des verstorbenen Vaters. Bisweilen sind die blitzschnellen Dialoge vielleicht zu sehr auf Pointe hin gestrickt, da ähnelt der Film dann schon einer Sitcom. Ein wenig mehr Zeit für die Darstellung der sehr unterschiedlichen Charaktere hätte der Regisseur sich da schon nehmen sollen.

Alle Spielzeiten auf einem Blick

(APA)

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