Sieben Tote durch gepanschten Alkohol in Kuba

Sieben Menschen sind in Kuba an einer Alkoholvergiftung gestorben. 41 weitere wurden in Krankenhäuser in der Hauptstadt Havanna eingeliefert, acht von ihnen befanden sich in kritischem Zustand, berichteten am Mittwoch kubanische Staatsmedien. Der Alkohol war mit Methanol versetzt.


Das zu Industriezwecken verwendete Methanol sei zuvor aus einer staatlichen Pharmaeinrichtung gestohlen und illegal für den menschlichen Konsum verkauft worden.

Erst vor einigen Wochen hatte Präsident Raul Castro öffentlich einen stärkeren Kampf gegen die Korruption gefordert. Aufgrund der niedrigen monatlichen Staatsgehälter von umgerechnet etwa 15 Euro sind Diebstähle weit verbreitet im kubanischen Staatsapparat.

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