Sieben Tote bei Anschlagsserie in China

Bei einer Serie von drei Explosionen sind am Wochenende in China mindestens sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Das berichtete die Staatspresse am Montag.

In einem Einkaufszentrum des französischen Handelsriesen Carrefour in der Provinzhauptstadt Wuhan im Zentrum des Landes wurden drei Menschen verletzt, als am Sonntagabend ein Sprengsatz vor einem Restaurant der US-geführten Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken explodierte. Beide Unternehmen waren in den vergangenen Monaten und Jahren wiederholt das Ziel krimineller Anschläge in China gewesen.

Im nahe gelegenen Yichang starben vier Menschen, als ein Attentäter einen Sprengsatz auf ein bereits in Brand stehendes Regierungsgebäude nahe dem Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtse warf. 23 Menschen wurden verletzt, der Attentäter verbrannte sich anschließend selbst, wie die Tageszeitung „China Daily“ berichtete.

In der nördlichen Provinz Shaanxi wurden drei Menschen von einem Sprengsatz getötet, den Unbekannte in Baoji aus einem Auto warfen. Die chinesische Polizei wollte die Vorfälle zunächst nicht kommentieren. Die Ermittlungen seien im Gange, hieß es lediglich.

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