Sieben Tote bei Absturz von Militärflugzeug

Wie die Behörden des südwestfranzösischen Departements Ariege mitteilten, wurden in den Pyrenäen zunächst sechs Leichen geborgen; ein weiterer Mensch galt noch als vermisst.

Nach Angaben des Pariser Verteidigungsministeriums sprangen neun Soldaten kurz vor dem Unglück aus der zu einer Absprungübung aufgebrochenen Maschine und entkamen dem Unglück damit knapp. Die Ursache war zunächst unklar.

Sieben Menschen, darunter die Mitglieder der Besatzung und mehrere andere Fallschirmspringer, waren aber noch an Bord, als die Frachtmaschine des spanischen Herstellers Casa im Vicdessos-Tal in der Nähe des Pioulou-Gipfels abstürzte. Der französische Präsident Jacques Chirac sprach den Angehörigen sein Beileid aus. „Dieser Unfall ruft auf tragische Weise die Anforderungen des Soldatenberufs in Erinnerung”, erklärte der Staatschef, der von sieben Opfern ausging.

Gendarmen hatten zunächst zwei Leichen bergen und die teilweise ausgebrannte Maschine ausfindig machen können. Für die Suche wurden zwei Helikopter der Militärpolizei sowie ein Armee-Hubschrauber eingesetzt.

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