Sieben Mal auf Polizist eingestochen

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"Routine"-Verfolgungsjagd endete für Polizist im Krankhenhaus - die Verdächtigen Diebe entpuppten sich als skrupellose Serienräuber - Beamter ist außer Lebensgefahr.
Dieser Mann wird gesucht © &copy APA
Ein Polizist ist in der Nacht auf Sonntag in Wien-Penzing mit einem Messer sieben Mal in den Oberschenkel gestochen worden. Er wurde im Wiener AKH notoperiert und befindet sich nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Der Beamte hatte mit einem Kollegen drei vermeintliche Pkw-Diebe in Wien-Penzing verfolgt.

Wie sich nach der Festnahme eines der Täter, des 30-jährigen Robert B. aus Favoriten, herausstellte, handelt es sich bei dem Trio um Serien-Pkw-Einbrecher. In dem sicher gestellten und gestohlenen Fahrzeug der Männer war Diebesgut gefunden worden.

Begonnen hatte die Jagd am Samstag gegen Mitternacht im Bereich Linzer Straße/Lützowgasse (-> Stadtplan), von wo die Beamten mit einem Streifenwagen dem Trio wegen des Verdachts des Pkw-Diebstahles folgte. In der Lützowgasse flüchtete das Trio in verschiedene Richtungen. Robert B. konnte auf einem Firmendach wenige Stunden später festgenommen werden, die anderen Verdächtigen flüchteten, nachdem sie dem Beamten die Messerstiche zugefügt hatten. Ihre Identität ist mittlerweile ausgeforscht. Gegen beide Männer bestehen Haftbefehle.

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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