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Sicherheitsvorkehrungen im Dornbirner Rathaus werden überprüft

Sicherheitsvorkehrungen der Stadt Dornbirn werden jetzt geprüft.
Sicherheitsvorkehrungen der Stadt Dornbirn werden jetzt geprüft. ©Stadt Dornbirn
Nach dem schrecklichen Vorfall in der benachbarten Bezirkshauptmannschaft Dornbirn werden jetzt auch die Sicherheitsvorkehrungen der Stadt, insbesondere des Rathauses und im Krankenhaus analysiert.
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Am Donnerstagnachmittag wurde dazu von Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann zu einer Besprechung mit der Stadteinsatzleitung eingeladen: „Ein kaltblütiges Verbrechen dieser Art wird nur schwer zu verhindern sein, wir werden dennoch die Sicherheitsvorkehrungen in den öffentlichen Gebäuden genau untersuchen müssen. Die Balance zwischen bürgerfreundlicher Verwaltung und mehr Sicherheit für die öffentlich Bediensteten wird dabei neu zu bewerten sein.“ Aktuell läuft bei der Stadt ein Projekt zum Thema „Rathaus der Zukunft“, bei dem das Thema Bürgerservice im Vordergrund steht.

 Offenes Haus bietet Angriffspunkte

Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich ein offenes Rathaus, in dem ihre Anliegen rasch und kompetent bearbeitet werden. Als moderner Dienstleister aber auch als Behörde steht die Dornbirner Stadtverwaltung sowohl zu den Öffnungszeiten des Rathauses aber auch darüber hinaus bei individuellen Terminvereinbarungen zur Verfügung.

Das Thema Sicherheit ist wichtig und auch Bestandteil des städtischen Sicherheitskonzepts. Dennoch bietet ein offenes Haus ohne Zugangskontrolle Angriffspunkte, die es nach diesem Vorfall erneut zu untersuchen gilt. „Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorwiegend in den Servicebüros im Erdgeschoss wurden gemeinsam mit der Stadtpolizei, die ebenfalls im Rathaus untergebracht ist, mehrfach Übungen durchgeführt, wie sie sich in kritischen Fällen am besten Verhalten sollen,“ berichtet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Alarmierungsübungen ergänzen diese Schulungen.

“Stille Alarmierung”

Für einen sichereren Zugang zu den Büros der Stadtpolizei wird aktuell ein Konzept entwickelt. Auch hier wird die Frage der Balance zwischen bürgerfreundlich und zusätzlichen Schutzmaßnahmen neu behandelt werden müssen. Mehrere Büros im Rathaus, wieder insbesondere der Serviceeinrichtungen im Erdgeschoss, verfügen über eine direkte Leitung, mit der bei Bedarf die Stadtpolizei alarmiert werden kann. Diese „stille Alarmierung“ musste in den vergangenen Jahren mehrfach ausgelöst werden: innerhalb kürzester Zeit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei vor Ort, um die Verwaltungsmitarbeiter zu unterstützen.

Sicherheit im Krankenhaus

Ein Krankenhaus ist grundsätzlich ein öffentliches und für alle Menschen zugängliches Gebäude. Eine direkt Zugangskontrolle besteht nicht – von der Portiersloge aus können der Eingangsbereich und das Foyer gut überblickt werden. Die öffentlichen Bereiche sowie die Tiefgarage werden zudem mit Kameras überwacht.

Sowohl die Portiers als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Patientenanmeldung können sich hinter ihren Schaltern zurückziehen und schützen. Auch hier gibt es in mehreren Bereichen Alarmtasten. Während der Besuchszeiten mit höherer Frequenz unterstützen Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes das Krankenhauspersonal. Ab 22:00 Uhr sind die Zugangstüren verschlossen und eine Anmeldung beim Portier mit Klingelruf ist erforderlich. Auch im Krankenhaus finden regelmäßig Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt.

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