Sicherheitsmaßnahmen in Wiener Öffis werden weiter ausgebaut

Der Einsatz der Bodycams soll präventiv und deeskalierend wirken.
Der Einsatz der Bodycams soll präventiv und deeskalierend wirken. ©Wiener Linien/Peres
Laut Stadträtin Ulli Sima zählen die Wiener Öffis zu den sichersten Orten der Stadt. Damit das so bleibt, sollen Sicherheitsmaßnahmen wie permanente Videoüberwachung und Bodycams der Mitarbeiter weiter ausgebaut werden.

Die Wiener Linien arbeiten eng mit der Polizei zusammen, die für die Sicherheit in der Stadt zuständig ist. Seit über  einem Jahr setzen die Wiener Linien außerdem auf ein eigenes Team von Sicherheitsdienstmitarbeitern, das für die Einhaltung der Beförderungsbedingungen und der Hausordnung zuständig ist.

“Die Öffis zählen schon bisher zu den sichersten Orten der Stadt, damit das so bleibt, haben die Wiener Linien eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt und bauen diese laufend weiter aus”, so Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Bodycams zur Dokumentation von Vorfällen im Einsatz

Aktuell sind 60 Sicherheitsmitarbeiter im Netz unterwegs. Es laufen aktuell weitere Ausbildungsmodule, bis Jahresende sollen 80 Mitarbeiter im Einsatz sein. Bis Ende 2019 wird das Sicherheitsteam auf 120 Personen aufgestockt.

Über den Sommer haben die Sicherheitsdienstmitarbeiter Bodycams getestet, wie sie bei den ÖBB oder der Polizei schon länger im Einsatz sind. Der Einsatz der Bodycams soll präventiv und deeskalierend wirken und bei der Dokumentation von Vorfällen unterstützen. Die ersten Mitarbeiter sind bereits mit Bodycams unterwegs und mit Jahresende sollen alle Teams damit ausgestattet werden.

Permanente Videoüberwachung im Netz der Wiener Linien

Alle U-Bahn-Stationen sind seit diesem Jahr mit Kameras zur Videoaufzeichnung ausgestattet, insgesamt gibt es 2.500 Kameras in den U-Bahn-Stationen. In den letzten Jahren wurden zum Beispiel im Zuge der Generalsanierungen die historischen Otto-Wagner-Stationen Währinger Straße, Alser Straße, Josefstädter Straße bzw. Nußdorfer Straße mit Videoüberwachung ausgestattet und rund 280.000 Euro investiert.

Für ein besseres Sicherheitsgefühl und mehr Helligkeit wurden im gesamten U-Bahnnetz Stationen und das Umfeld mit LED-Leuchten ausgestattet und die bisherigen Leuchtstoffröhren ersetzt. Bis Ende 2019 werden alle Stationen umgerüstet sein. Die sanierten Otto-Wagner-Stationen sind bereits mit LEDs ausgestattet.

(Red)

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