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Sicherheitsmängel im Wien Museum

Der Bericht des Wiener Kontrollamtes zum Wien Museum liegt nun vor. Haupttenor: Es gibt massive Sicherheitsmängel in einer Einrichtung des Museums. Es sei Handlungsbedarf gegeben, „da sonst beträchtliche Werte der Stadt Wien verloren gehen könnten“.

Der Name der Einrichtung wird nicht genannt. Es handelt sich dabei aber wohl um das Zentraldepot des Hauses, hieß es auf APA-Anfrage im Wien-Museum. Dort sind Mängel bei Brandschutz und Lagertechnik bekannt.

Objekte “fachgerecht lagern”

Als erste Maßnahme empfiehlt das Kontrollamt nun, dass Materialien, die nicht Museumsgut sind, entfernt werden müssen. „Danach sollte die Einteilung der Exponate nach verschiedenen konservatorischen Anforderungen erfolgen“, heißt es. Und: „Anschließend wäre zu versuchen, jene Objekte, die den höchsten konservatorischen Anforderungsgrad haben, fachgerecht zu lagern.“

Nach Ansicht des Kontrollamtes ist die Behebung aller Mängel nur mit zusätzlichen finanziellen Mitteln möglich. Auch solle geklärt werden, ob die Einrichtung saniert werden oder ein Neubau günstiger sein könnte.

Investitionsplan bereits vorgelegt

Die Stellungnahme des Wien Museums dazu wurde in den Bericht eingearbeitet. Dort heißt es: „Bei der erwähnten Einrichtung (…) handelt es sich um jene, deren Sanierung oder Übersiedlung einen besonders hohen Mitteleinsatz erfordert. Diesbezüglich wurde der Stadt Wien ein mittelfristiger Investitionsplan bereits vorgelegt.“

Museums-Direktor Wolfgang Kos hat zuletzt von einem „alten Problem, das wir mittelfristig lösen werden“ gesprochen. Es gebe bereits Gespräche über die Investitionen. Tatsächlich gibt es am Ende des Bericht auch Lob für die Direktion. Diese habe reagiert und schon Verbesserungsmaßnahmen in die Wege geleitet. So werde die Anstalt bald über eine vernetzte Sicherheitszentrale verfügen, hieß es.

Einbruchsversuch am 4. Juli

Für manche Maßnahmen bedurfte es allerdings einer konkreten Anregung: Am 4. Juli hatte es einen Einbruchsversuch in einem Gebäude des Wien Museums gegeben. Vier Wochen später war der Schaden an der Tür noch immer nicht behoben. „Erst das Aufzeigen dieses Umstandes durch das Kontrollamt führte zur sofortigen Reparatur durch einen Handwerker der Wissenschaftlichen Anstalt“, berichtet das Kontrollamt.

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