Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin

Basierend auf Sophie Kinsellas Bestseller "Die Schnäppchenjägerin" verkörpert Isla Fisher ein bemitleidenswertes Fashion-Victim. Geschickt gemacht, diese turbulente Komödie, die den bizarren Zeitgeist zu Zeiten der Krise beschwört: Es geht um erfolgreiche ShopperInnen, die doch gar nicht so anders scheinen als die Normalos. Szenenbilder: | Der DVD-Trailer:
Shopaholic: Szenenbilder

Frau gönnt sich ja sonst nichts: Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) shoppt für ihr Leben gern und genießt ihr Dasein in der glamourösen Metropole New York! Ihr großer Traum ist es, eines Tages Karriere bei einem bekannten Modemagazin zu machen. Doch stattdessen landet Rebecca, für die Geld nur zum Ausgeben da ist, ausgerechnet bei einem Wirtschaftsmagazin desselben Verlages. Ihre Finanz-Kolumne wird tatsächlich ein großer Erfolg und mit einem Mal scheint das Leben auf der Überholspur in greifbarer Nähe – bis Rebecca von ihrem leicht überzogenen Bankkonto eingeholt wird. Sie droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich nun gleichzeitig die Bank vom Leib halten, ihren höchst attraktiven Boss Luke Brandon (Hugh Dancy) beeindrucken und die Karriereleiter nach oben steigen muss. Man ahnt den weiteren Verlauf: Sie bekommt den neuen Job, verliebt sich in ihren Chef und sitzt noch immer auf alten Rechnungen. Mit allerlei Tricks und verrückten Einfällen versucht Becky nun, die vergangenen Fehltritte wettzumachen und erkennt dabei, (Oh Wunder) dass an den wichtigsten Dingen im Leben kein überteuertes Preisschild klebt!

In der Tat funktioniert diese Komödie bestens; flotte, gut getimte Gags, etwas überschäumende Slapstick und kuriose Plotwendungen, sowie eine fein dosierte Portion Selbstironie, Softsatire und Sozialkritik. Hinzu gesellt sich das prominente Personal in den Nebenparts, von John Lithgow über John Goodman und Joan Cusack als Beckys Eltern bis zu Kristin Scott Thomas als Modeikone. Keine Frage, ein typischer Videothekentitel der Sparte Vielausleihe.

Die 1976  im omanischen Maskat geborene Isla Lang Fisher ist nebenbei auch Autorin. Ihren Filmeinstand im australischen TV gab sie 1993 mit dem Part der Robyn Devereaux in der Fernsehserie Paradise Beach. Die Rolle, die ihr den Durchbruch bescherte, war Shannon Reed in der seit 1988 ausgestrahlten Seifenoper Home and Away, in der sie von 1994 bis 1997 mitwirkte. Während dieser Zeit schrieb die von FHM in die Riege der 100 Sexiest Women of the World exponierte Mimin zwei Bücher.

Text: Jean Lüdeke

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