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Sharon Stone kritisiert US-Kriege

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 hätten nicht als Vorwand für die Kriege in Afghanistan und im Irak dienen sollen, so die US-Schauspielerin in einem Interview.

US-Schauspielerin Sharon Stone hat die Entscheidung ihres Landes für Krieg im Irak und Afghanistan kritisiert. In einem Interview der saudi-arabischen Zeitung “Al Hayat” wurde sie am Montag mit den Worten zitiert, die Terroranschlägen am 11. September 2001 hätten nicht als Vorwand für die Kriege in Afghanistan und im Irak dienen sollen.

“Wenn wir den Krieg wählen, sollten wir wissen, dass wir Mord, Blutvergießen und Folter wählen”, sagte Stone. Sie empfinde großen Schmerz, wenn der Tod von 4.000 amerikanischen Soldaten im Mittelpunkt stehe, während der Tod von 600.000 Irakern ignoriert werde. “Krieg ist kein Film, sondern eine Tragödie mit Toten, Verletzten, Waisen, Witwen und Vertriebenen”, sagte sie.

Die amerikanischen Medien hätten ihren Landsleuten nicht die Wahrheit gezeigt, sagte die Schauspielerin. Außerdem sprach sie sich gegen einen militärischen Konflikt mit dem Iran aus. Stone warf ferner arabischen Ländern und Israel vor, bei der Lösung des Nahost-Konflikts zu versagen.

“Al Hayat” veröffentlichte auf Arabisch Ausschnitte des Interviews, das Stone auf Englisch bereits im Dezember gegeben hatte. Eine Schwesterzeitung von “Al Hayat” will das gesamte Interview am Mittwoch veröffentlichen.

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