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"s'Häferl" bietet auch am Heiligabend Wärme und Geborgenheit

Über 200 Hungrige erwartet "s'Häferl" heuer wieder zu Weihnachten.
Über 200 Hungrige erwartet "s'Häferl" heuer wieder zu Weihnachten. ©pixabay.com
Täglich kommen über 200 bedürftige Menschen ins "Häferl", wo sie einen warmen Platz und eine warme Mahlzeit finden. Zu Weihnachten ist der Andrang besonders groß: Daher ist das "Armenwirtshaus" auch am Heiligabend geöffnet.
s'Häferl bangt um Spenden

“Den Weihnachtsabend mit lieben Menschen verbringen, ein warmer Raum, Kerzenschein und ein warmes Essen, das wünschen sich unsere Gäste”, weiß Norbert Karvanek, Leiter des “Häferl”, dem “Armenwirtshaus” der Diakonie in Wien. “Deshalb sind wir heuer auch am Weihnachtsabend da”. “Schon an normalen Tagen ist die Nachfrage nach einem warmen Platz und einem warmen Essen kaum bewältigbar”, berichtet Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie. Seit über 10 Jahren sind es täglich über 200 Menschen, die an vier Tagen pro Woche im Häferl mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise versorgt werden, und die sich dort treffen und ein bisschen zu Hause fühlen. “An diesen Tagen bieten wir jedem Gast gratis Essen an, wir verteilen bei Bedarf Kleidung und bieten Raum für soziale Kommunikation und Beratung”, erklärt Norbert Karvanek.

Mit dem Kulturpass gegen die Einsamkeit zu Weihnachten

“Gerade zu Weihnachten stillt der Kulturpass den Kulturhunger auch für die, die wenig Geld haben”, sagt Schenk, der auch die Aktion “Hunger auf Kunst und Kultur” mitgegründet hat. “Viele sind gerade in dieser Zeit sehr einsam. Da kann ein Kino-, Theater- oder Ausstellungsbesuch eine Möglichkeit bieten, unter die Leute zu kommen und in Kontakt zu bleiben.” Die Aktion Hunger auf Kunst und Kultur öffnet das ganze Jahr über Türen zu Veranstaltungsorten und Museen für alle, die es sich sonst nicht leisten können. Zu Weihnachten bieten viele der Institutionen aber ein spezielles Programm oder haben besondere Öffnungszeiten.

Teilen und Genießen: Der Cafe Sospeso zu Weihnachten

Wer seinen Teil dazu beitragen will und Bedürftigen zu Weihnachten ebenfalls etwas Wärme schenken will, für den gibt es die Aktion Sospeso Bo(h)nuskaffee. “Es ist ganz einfach. Ich zahle zwei Kaffee – einen für mich und einen für jemanden, der es sich nicht leisten kann”, beschreiben Vera Hinterdorfer und Martin Schenk die Aktion. Personen zahlen im Voraus in einem Lokal für Essen oder Trinken, das für jemand bestimmt ist, der sich’s nicht leisten kann”.

>> Zu den teilnehmenden Lokalen der Aktion “Sospeso Bo(h)nuskaffee”

>> Zum Weihnachtsprogramm der Aktion “Hunger auf Kunst und Kultur”

 

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