Sexaffäre: Für Gusenbauer ein enormer Schaden

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Gerade in den vergangenen Jahren sei seitens der katholischen Kirche versucht worden, „das Bild der Kirche zu modernisieren und hier sind durchaus auch Erfolge gelungen“. Affären wie die aktuelle seien da „natürlich absolute Rückschläge“.

Für den bekennenden Katholiken Alfred Gusenbauer gibt es in der Affäre um das Priesterseminar St. Pölten zwei Aspekte:
einerseits den strafrechtlichen relevanten, „dann haben die Behörden tätig zu sein“, so der SPÖ-Chef. „Die zweite Komponente ist, dass der Ruf der Kirche durch solche Vorgänge, wenn sich diese bestätigen, enormen Schaden erleidet.“

Rasche Klärung notwendig

Gusenbauer betonte, „es steht mir nicht zu, Ratschläge zu geben, aber ehrlich gesagt wäre im Interesse der Kirche die gesamte Angelegenheit raschest aufzuklären und zu bereinigen, weil gerade mit solchen Affären die wirklich gute Arbeit vieler kirchlicher Organisationen und Pfarren zunichte gemacht wird“.

Zur Person des St. Pöltner Diözesanbischofs Kurt Krenn wollte sich der SPÖ-Chef nicht äußern. „Das ist eine Kirchen-interne Angelegenheit.“

Redaktion: Birgit Stadtthaler

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