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Serienmörder in China zum Tode verurteilt

In China ist ein Serienmörder zum Tode verurteilt worden, der 15 Bettler und Müllsammler vergiftet hat. Der Mitarbeiter eines Krankenhauses habe in Getränke Rattengift gemischt.

Auch habe der Mann mit Gift versetztes Wasser in die Küche eines buddhistischen Tempels gestellt. Eine Gläubige habe es getrunken und sei tot umgefallen, berichtete Xinhua. Der Mann habe vor Gericht die Taten gestanden.

Dem Urteil zufolge soll der Mann ein Angehöriger der in China verbotenen und verfolgten Bewegung Falun-Gong sein. Unter der „geistigen Kontrolle” des Anführers der Bewegung habe der Klinikmitarbeiter seine eigene Kraft durch die Morde verstärken wollen, hieß es laut Staatsagentur Xinhua. In den vergangenen Wochen sind in China mehrere Serien brutaler Morde bekannt geworden, die viele Menschen verängstigt und verunsichert hatten.

Anfang Dezember war ein 20-Jähriger wegen zehnfachen Mordes zum Tode verurteilt worden, der von Abfall lebte und andere Müllsammler getötet und zerteilt hatte. Ferner war erst vor einer Woche ein Serienmörder, der 17 Jugendliche umgebracht hatte, in Zentralchina hingerichtet worden. Zudem waren mehr als 60 Morde eines entlassenen Häftlings sowie zwölf Morde eines ebenfalls zum Tode verurteilten Pärchens in Shenzhen enthüllt worden.

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