Semesterferien: Lernbetreuung wurde selten genutzt

Die Lernbetreuung in den Semsterferien wurde nicht so häufig genutzt.
Die Lernbetreuung in den Semsterferien wurde nicht so häufig genutzt. ©APA
Die erstmals angebotene Lernbetreuung in den Semesterferien wurde nur von knapp 5.500 Schülern genutzt.

Laut Zahlen des Bildungsministeriums verhältnismäßig am stärksten wurde der sogenannte Ergänzungsunterricht in Kärnten in Anspruch genommen. Im Gegensatz dazu sind die Betreuungszahlen an den Schulen in der letzten Jännerwoche noch einmal leicht nach oben gegangen.

Lernbetreuung wurde wenig genutzt

Heuer wird erstmals in den Semesterferien an Volksschulen, Mittelschulen, AHS-Unterstufen, Sonderschulen und Polytechnischen Schulen Ergänzungsunterricht angeboten: Schüler erhalten dabei nach Anmeldung bei Bedarf Lernunterstützung in Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen. In Oberösterreich nutzten dies 1.200 Kinder, in Wien 1.000, in Kärnten 900, in der Steiermark 800, in Tirol 700, in Salzburg 300, in Niederösterreich und Vorarlberg 200 und im Burgenland 100.

Betreuung während Lockdown häufig genutzt

Im Gegensatz dazu wurde die an den Schulen während des Distance Learning angebotene Betreuung häufig genutzt. In der letzten Jännerwoche stiegen die Betreuungszahlen noch einmal geringfügig an. Insgesamt waren an den Volksschulen, AHS-Unterstufen und Mittelschulen 26 Prozent der Kinder in den Klassenzimmern - in der Woche davor waren es 25 Prozent.

Nach Bundesländern wurde die Betreuungsmöglichkeit in den westlichen Bundesländern am stärksten in Anspruch genommen (Vorarlberg, Oberösterreich: je 32 Prozent, Tirol 30 Prozent, Salzburg: 29 Prozent). Es folgen Kärnten (28,5 Prozent), die Steiermark (25 Prozent), Burgenland (23 Prozent), Wien (21,5 Prozent) und Niederösterreich (21 Prozent).

Wie in den Wochen davor war die Betreuungsquote an den Volksschulen mit 41 Prozent (Woche davor: 39 Prozent) mit Abstand am höchsten. Wesentlich geringer fiel sie an den Mittelschulen (unverändert 14 Prozent) aus, nach wie vor kaum Kinder waren dagegen an den AHS-Unterstufen (unverändert vier Prozent).

(APA/red)

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