Selbstmordattentat in Syrien

An der syrisch-libanesischen Grenze hat sich am Dienstag ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Mindestens zwei Menschen sind verletzt worden.

Der Anschlag habe sich auf der syrischen Seite an der Grenzstation Yabus ereignet, meldete ein TV-Sender. Nach Fernsehberichten wurden mindestens zwei Menschen verletzt.Der Angreifer sei mit Granaten und einem Gewehr bewaffnet gewesen.

Yabus liegt rund 45 Kilometer westlich der syrischen Hauptstadt Damaskus. Den Grenzposten und die libanesischen Grenzstation Masnaa trennt ein kurzes Stück Landstraße.

Im Libanon hat sich eine starke Protestbewegung gegen den syrischen Einfluss auf das Land gebildet. Nach dem jüngsten Attentat auf den anti-syrischen Minister Gemayel gingen erneut Zehntausende von Menschen auf die Straße, um gegen das Nachbarland zu protestieren.

Syrien steht auch international Druck unter Druck, sich vollständig aus dem Libanon zurückzuziehen und seine Unterstützung für die südlibanesische Hisbollah-Miliz zu beenden. Deutschland ist mit Marineeinheiten an der UNO-Friedenstruppe beteiligt, die unter anderem den Waffenschmuggel an die Hisbollah aus Syrien und dem Iran unterbinden soll.

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