Selbstmordattentäter in Somalia waren Niederländer

25 Menschen wurden bei den Selbstmordanschlägen getötet
25 Menschen wurden bei den Selbstmordanschlägen getötet
Zwei Attentäter mit niederländischer Staatsbürgerschaft haben laut somalischem Geheimdienst die beiden Selbstmordanschläge am Freitag auf ein Hotel in Mogadischu verübt. Die beiden Attentäter, ein Mann und eine Frau, hätten die somalische und die niederländische Staatsbürgerschaft gehabt, hieß es in einem Bericht des Geheimdiensts Nisa vom Samstag.


Die Attentäter rissen am Freitag durch ihr Selbstmordanschläge insgesamt 25 Menschen mit in den Tod. Dem Nisa-Bericht zufolge jagte der Mann sein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Gebäude in die Luft. Die Frau zündete ihrerseits im Gebetsraum des Hotels einen Sprengstoffgürtel. Demnach arbeitete die Frau seit vier Monaten in dem Hotel. Ihr Verhältnis zu dem Mann sei noch unklar, doch könnte er ihr Mann gewesen sein, hieß es.

Bei dem Anschlag, zu dem sich die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz bekannte, wurden zwei Abgeordnete, der Vize-Bürgermeister von Mogadischu, der Privatsekretär des Ministerpräsidenten und der Kabinettschef des Vize-Ministerpräsidenten getötet. Unter den Verletzten waren der Vize-Ministerpräsident Mohammed Arte sowie mehrere Minister. Es war das blutigste Attentat in Somalia seit knapp zwei Jahren.

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