Sektenführer in Australien als Kinderschänder verurteilt

Ein 56-jähriger Sektenführer, der sich als Empfänger von Maria- Botschaften ausgab, ist am Freitag in Australien als Kinderschänder verurteilt worden.

Der Mann missbrauchte ein anfangs 14- jähriges Mädchen fünf Jahre lang, bis es ein Kind von ihm bekam. Es sei schwer vorstellbar, dass der Angeklagte je Menschen in seinen Bann geschlagen habe, sagte der Richter nach Medienberichten bei der Urteilsverkündung in Sydney. Der Mann, der wegen eines ähnlichen Falls bereits im Gefängnis sitzt, wurde zu weiteren sechs Jahren Haft verurteilt.

Er hatte dem jungen Mädchen Briefe gezeigt, die angeblich von der Jungfrau Maria stammten. Darin hieß es, die Kleine sei von der Gottesmutter ausgewählt, um ihm zu helfen, seinen „mystischen Samen“ in der Welt zu verbreiten.

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