Sekt-Test: Prickelnde Ergebnisse für edle Tropfen

Die im Handel erhältlichen Sekt-Sorten erhielten alle gute Testnoten.
Die im Handel erhältlichen Sekt-Sorten erhielten alle gute Testnoten. ©pixabay.com
Der alljährliche Sekt-Test des VKI bietet kurz vor Weihnachten und Silvester einen Überblick über die Sekt-Qualität in Österreich. Eines vorweg: Schlecht ist sie nicht.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bietet jetzt eine aktuelle Orientierungshilfe, denn er hat 26 Schaumweine getestet. Als Geschmacksrichtungen wurden trocken, extra trocken und brut gewählt. Die Untersuchung lieferte ein glänzendes Resultat: Die Mehrzahl der Produkte erhielt die Note “sehr gut”.

Preise von 3 bis 15 Euro

Die Testkandidaten wurden im Supermarkt, beim Diskonter, im Bio-Supermarkt und bei einer Weinhandelskette zu Preisen von 2,99 bis 14,99 Euro eingekauft. Bei der Mehrzahl der Produkte handelte es sich um klassischen Sekt, fünf waren Rosé-Schaumweine, ein Bio-Produkt war auch darunter.

Beruhigende Laborwerte beim Sekt

Die eingekauften Proben wurden im Labor analysiert. Das erfreuliche Ergebnis: Es gab kaum etwas auszusetzten. Hier eine kleine Abweichung beim Alkoholgehalt, dort eine kleine Überschreitung beim Zuckergehalt, viel mehr gab es nicht zu bemäkeln. Die – erlaubte – Zugabe von Haushaltszucker war vor allem in der untersten Preiskategorie zu finden. Daraus lassen sich aber keine Rückschlüsse auf den Gesamtzuckergehalt ziehen.

Auch die schwefelige Säure, die den Sekt haltbarer machen soll, war generell nicht im Übermaß vorhanden. Der geringste Wert wurde hier beim Bio-Produkt gemessen, das auch in der Endabrechnung eine Spitzenposition einnahm.

Geschmacklich top

Nachdem Sekt aber nicht wegen seiner Laborwerte getrunken wird, wurde selbstverständlich auch der Geschmack getestet. Dabei vergaben die Experten immerhin 9 “sehr gut”, die offenbar strengeren Laien nur 4. Insgesamt wurden von beiden Gruppen – als schlechteste Noten – nur 3 “durchschnittlich” vergeben. Alle anderen Proben gefielen mit “gut” oder “sehr gut”.

Nach Labortest, Verkostung durch Experten und Laien und Prüfung der Kennzeichnung kommt es zur Zeugnisverteilung. Und die gibt Grund zum Zuprosten: Gleich 17 Testkandidaten wurden mit “sehr gut” ausgezeichnet, 8 mit “gut”. Nur ein Produkt wurde mit “durchschnittlich” bewertet.

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