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Sekowitsch vor Comeback Favorit

Der Kampf zwischen Edip Sekowitsch und Steve Klockow steht im Zeichen des ewigen Duells zwischen Österreich und Deutschland.

Die Veranstalter hoffen auf einen “Cordoba-Effekt” und eine mit ca. 1200 Plätzen ausverkaufte Lugnercity.

Zehn Vorkämpfe
Dem Kampfsportfan wird einiges geboten: So finden insgesamt zehn Kämpfe aus dem Bereich Amateurboxen und Thai-Boxen statt. Bei den Thaiboxern sind einige Newcomer und Talente mit dabei, sie treffen ebenso wie Sekowitsch auf deutsche Gegner. Bei den Amateurboxkämpfen kommt es zu einem Länderduell zwischen Österreich und Ungarn. Österreichs Boxmeister und größte Boxhoffnung Marcos Nader wird hier am Start sein. Der Hauptkampf über acht Runden zwischen dem “Oldie” Sekowitsch und dem “Youngster” Klockow wird ungefähr zwischen 20 und 20 Uhr 30 beginnen.

Große Töne und guter Zweck
Beide Boxer glauben an ihre Siegeschancen. Auch wenn Sekowitsch als Favorit gehandelt wird, gibt sich der 26-jährige Klockow optimistisch: “Wir haben gut trainiert, ich hatte gute Sparring-Partner vom Boxstall Sauerland. Im Boxsport hat man immer eine Chance.” Seine Managerin Dorli Ring vertraut auf die Qualitäten ihres Berliner Schützlings: “In der fünften Runde ist der Sekowitsch fällig!”

Sekowitsch glaubt ebenfalls an den Sieg: “Ich werde zeigen, dass ich noch der Champ von früher bin und werde gewinnen. Ich bin zwar Fünfzig, aber noch immer reaktionsschnell.”

Die Kampfveranstaltung steht auch im Zeichen des guten Zwecks. Dorli Ring, die Österreicherin lebt seit 20 Jahren in Berlin, trennt sich von ihrem überdimensionalen großen Boxhandschuh, der verziert ist mit Unterschriften von Boxpromis wie Darius Michalczewski, Axel Schulz, Sven Ottke oder den Rocchigiani-Brüdern. Der Handschuh wird am Sonntag versteigert werden Der Reinerlös kommt einer 9-jährigen Halbwaise zu Gute. (www.kindergegendrogen.at).

Anekdoten
Auch Baumeister Ing. Lugner gab sich die Ehre und nahm zwischen den beiden Boxern platz und plauderte sogleich aus dem (Box-)Nähkästchen.1988 trat der Baumeister und leidenschaftliche Opernballgeher bei Sekowitschs Weltmeisterkampf gegen den US-Amerikaner Bryan Grant zum ersten Mal als Sportsponsor auf. Für den Baumeister war der rasche KO-Sieg in der ersten Runde von Sekowitsch ein Ärgernis: “Das Lugner-City-Emblem auf seiner Hosen war ja nur für wenige Minuten zu sehen, das war wie ein unsichtbares Logo und daher keine Werbung für mich.”

Kurioser war die Geschichte von “Mörtel” zu Sekowitschs Kampf (Anmerk.: 1993) gegen den Italiener Salvatore di Salvatore in der Lugner-City. Sekowitsch dominierte den Kampf gegen den Italiener, wurde aber wegen Nachschlagens disqualifiziert. Das Publikum in der Lugner-City kochte und Ing. Lugner bat die Kampfrichter die Entscheidung erst offiziell zu machen, wenn mehr Polizisten eingetroffen sind um die Lage zu sichern: “Das war ein Wahnsinn, die Wiener Polizei hatte an diesem Tag zwei Großveranstaltungen und fiel aus. Wir mussten über 30 Minuten warten bis ein Polizeibus aus Traiskirchen kam. Zum Überdruss brannte bei der Garagenausfahrt vor der Lugner-City ein Auto wegen einem Kabelbrand aus. Am nächsten Tag stand in den Zeitungen fälschlicherweise, dass die erbosten Sekowitsch-Fans aus Frust das Auto angezündet hatten.”

Am Sonntag werden bei der Lugnercity (Osteingang) 30 x 4 Karten zum Preis von 3 Karten verkauft.

Sportal/Philipp Glanner
Mehr Infos zum diesem Thema auch unter
www.sportal.at
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