Seipel sieht "keine Veranlassung für Rücktritt"

KHM-Direktor Wilfried Seipel &copy APA
KHM-Direktor Wilfried Seipel &copy APA
In „ZiB 2“: Bei RH-Bericht „mit einer sehr guten Wertung ausgestiegen“ - „Kein Problem“ mit Installierung eines zweiten Geschäftsführers: „Sehe das als Entlastung“. Ausstellungen im KHM

Zum heute erschienenen Rechnungshof-Bericht über das Kunsthistorische Museum (KHM) nahm der Direktor des Hauses, Wilfried Seipel, am Donnerstag in der „ZiB 2“ Stellung. Er sei dem Rechnungshof „sehr dankbar“ für die eingehende Prüfung, erklärte er im Interview. Der Bericht habe „keine Bereicherungen, keine groben Verfehlungen und keine Fahrlässigkeiten“ ergeben, von den darin festgehaltenen Empfehlungen seien bereits die meisten umgesetzt. Auf die Frage nach einem möglichen Rücktritt antwortete er: „Ich sehe keine Veranlassung dafür.“

Nicht nur habe ein vom Kuratorium des Museums in Auftrag gegebenes Gutachten eines Wirtschaftsprüfers dem KHM ein gutes Zeugnis ausgestellt, „grundsätzlich sind wir auch beim Rechnungshof mit einer sehr guten Wertung ausgestiegen“. Man habe bisher von der im Museumsgesetz vorgesehenen zweiköpfigen Geschäftsführung abgesehen, denn „zwei Geschäftsführer sind doppelt so teuer“. Dennoch verstehe er Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V), wenn sie nun die Installierung eines zweiten, für den kaufmännischen Bereich zuständigen Geschäftsführers überlege: „Ich habe damit kein Problem. Ich sehe das als Entlastung.“

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