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Seiji Ozawa bleibt bis 2010 Musikdirektor

Seiji Ozawa &copy APA
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Der japanische Dirigent Seiji Ozawa (69) hat seinen Vertrag als Musikdirektor der Wiener Staatsoper bis zum Ende der Saison 2009/10 verlängert.

Damit bleibt Ozawa bis zum Ausscheiden von Staatsopern-Direktor Ioan Holender Musikchef im Haus am Ring, teilte die Staatsoper in einer Aussendung mit.

Ozawa hat sein Amt in der Staatsoper mit der Saison 2002/03 angetreten. Bis zu seinem Wiener Einstand stand der „Hunderttausend-Volt-Dirigent“, der seit rund vier Jahrzehnten in aller Welt Aufführungen leitet, als „dienstältester“ Chefdirigent eines nordamerikanischen Orchesters dem Boston Symphony Orchestra vor.

Seiji Ozawa wurde 1. September 1935 als Sohn japanischer Einwanderer in Shenyang, Mandschurei (China) geboren. Nach der Rückkehr seiner Familie nach Tokio wollte er zunächst Pianist werden. Erst nachdem sich der begeisterte Rugby-Spieler zwei Zeigefinger gebrochen hatte, entschloss er sich zu einer Laufbahn als Dirigent. Um sich das Studium an der privaten Toho Musikschule bei Hideo Saito finanzieren zu können, verbrachte er sieben Jahre als Diener in Saitos Haus.

Zu seinen Förderern zählten bald Herbert von Karajan sowie Leonard Bernstein, der ihn 1961/62 zu seinem Assistenten beim New York Philharmonic Orchestra machte. Sein USA-Debüt gab Ozawa 1962 mit dem San Francisco Orchestra. Danach entwickelte sich seine Karriere steil. Sein Operndebüt gab Ozawa 1969 bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts „Cosi fan tutte“, an der Staatsoper Wien dirigierte er erstmals 1988 eine Neueinstudierung von Tschaikowskis „Eugen Onegin“.

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