Sechsfachmord erschüttert Israel

Der Mord an sechs Angehörigen einer Einwandererfamilie aus der ehemaligen Sowjetunion erschüttert Israel. Zeitungen des Landes berichteten am Sonntag in großer Aufmachung von dem Fall in der Stadt Rischon Lezion bei Tel Aviv. Dort waren ein Großelternpaar, dessen Sohn und Ehefrau sowie zwei Enkelkinder Samstag früh mit schweren Stichverletzungen tot in einer brennenden Wohnung gefunden worden.

Nach Angaben eines Polizeisprechers musste die Feuerwehr die Wohnungstür aufbrechen, die von innen verriegelt war. Deshalb werde auch geprüft, ob es sich um ein Familiendrama handelt. Die grausamen Morde seien im Stil der russischen Mafia verübt worden, berichteten israelische Medien.

Die vor knapp zwei Jahrzehnten aus Usbekistan eingewanderte Familie besaß unter anderem ein beliebtes Restaurant in Rischon Lezion sowie einen Nachtclub in Aschdod. Sie sollen engen Kontakt zu prominenten russischen Einwanderern gehabt haben, darunter Tourismusminister Stas Miseschnikow.

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