Sechs Verletzte bei Schulbus-Absturz in Kärnten

Der Kleinbus wurde schwer beschädigt
Der Kleinbus wurde schwer beschädigt
Ein neunsitziger Schulbus ist am Dienstag gegen 13.30 Uhr in Klein St. Paul in Kärnten (Bezirk St. Veit) wegen Wildwechsels von einer Bergstraße abgekommen und 70 Meter abgestürzt. Sechs Personen - der 27-jährige Fahrer sowie fünf Volksschulkinder - wurden verletzt. Zwei schwerverletzte Kinder (sieben und acht Jahre alt) mussten mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Klagenfurt geflogen werden.


Walter Schlintl von der Bezirkspolizei in St. Veit sagte zur APA, dass die Kinder alle angegurtet waren. “Es ist niemand herausgeschleudert worden.” Bürgermeister Hilmar Loitsch (SPÖ), der sich an die Unfallstelle begeben hatte, sagte, ein Reh hätte die an sich gut ausgebaute Bergstraße an einer unübersichtlichen Stelle gekreuzt und so den Unfall ausgelöst. Weiters gab er an, ein privates Unternehmen führe die Busfahrten durch, mit denen die Kinder nach der Schule in die höher gelegenen Siedlungen gebracht werden.

Laut Informationen der “Kleinen Zeitung” (online) stammen drei der verunglückten Kinder aus einer Familie. Die anderen zwei Schüler sind ebenfalls Geschwister. Die beiden am leichtesten verletzten Kinder waren vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Friesach gebracht worden. Die drei übrigen Kinder wurden ins Klinikum Klagenfurt gefahren bzw. geflogen. “Über ihren konkreten Zustand lässt sich derzeit noch keine seriöse Aussage treffen”, sagte eine Klinikum-Sprecherin auf APA-Anfrage. Ein schwerverletztes Kind wurde am späten Nachmittag jedenfalls bereist operiert.

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