Sechs Tote nach Anschlag in irakischem Krankenhaus

In einem Krankenhaus der westirakischen Stadt Hit hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Dem Attentat war ein Gefecht zwischen einer Polizeipatrouille und einer Gruppe bewaffneter Terroristen auf einem nahe gelegenen Markt vorangegangen. Wie die Polizei berichtete, starben dabei drei Polizisten und zwei Terroristen.

Ein dritter Terrorist wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dort zündete er einen Sprengstoffgürtel, den die Ärzte zunächst nicht bemerkt hatten. Er starb durch die Explosion. Zwei Menschen, die neben ihm gestanden hatten, erlitten schwere Verletzungen. Hit liegt rund 130 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad.

In Bagdads südlichem Vorort Al-Dura töteten Aufständische drei Polizisten, die Fahrzeuge an einer Straßensperre kontrollierten. Die Täter benutzten nach Angaben irakischer Medien Schusswaffen mit Schalldämpfern. Ein weiterer Polizist starb in der nördlichen Stadt Mossul durch eine Magnetbombe.

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