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Sechs Tote bei Überfall auf jüdische Siedlung

Zwei bewaffnete Palästinenser haben in einer jüdischen Siedlung bei Hebron im Westjordanland vier Israelis erschossen. Israelische Soldaten töteten die Angreifer.

Acht Menschen wurden verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikale Palästinensergruppe Islamischer Dschihad. Stunden später explodierte in Jerusalem eine Autobombe, wobei der Attentäter verletzt wurde.

Die beiden Palästinenser hätten das Feuer eröffnet, als in einer Cafeteria die Gebete anlässlich des Sabbats begonnen hätten, teilte die Armee weiter mit. Ein Vertreter des Islamischen Dschihads sagte, seine Gruppe wollte mit dem Anschlag Vergeltung üben für die Tötung ihres örtlichen Führers Hamsa Abu Ruub am Donnerstag in Jenin. Nach dem Anschlag wurde eine Ausgangssperre gegen die Palästinenser in Hebron und drei angrenzenden Dörfer verhängt.

Nur Stunden nach dem Überfall explodierte in Jerusalem nach Polizeiangaben eine Bombe in einem Auto, das auf einem Parkplatz im Zentrum gestanden sei. Der Attentäter habe zwei Gasflaschen in dem Auto gezündet. Er sei festgenommen worden.

Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums machte Palästinenser-Präsident Arafat für den Anschlag im Westjordanland verantwortlich. Arafats Palästinenser-Regierung liefere die Infrastruktur für palästinensische Anschläge, sagte der Sprecher. Arafat hatte ein Ende palästinensischer Anschläge gefordert. In Zusammenhang mit Überfällen auf jüdische Siedlungen sprach er jedoch wiederholt von Selbstverteidigung, weil bewaffnete Siedler Palästinenser angreifen würden.

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