Sechs Menschen starben im Osterverkehr

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Bisher geringster Blutzoll an einem Osterwochenende. Sechs Menschen starben auf Österreichs Straßen - 39 Tote im „Katastrophenjahr“ 1976

Sind die Auto- und Motorradfahrer vernünftiger und vorsichtiger geworden oder lag es doch am „durchwachsenen“ Wetter? Jedenfalls waren an diesem Osterwochenende in Österreich mit sechs die wenigsten Verkehrstoten seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen zu beklagen. Zum Vergleich: Im Vorjahr starben zehn, im „Katastrophenjahr“ 1976 sogar 39 Menschen.

Laut Innenministerium kamen in der Vorwoche (10. bis 17 April) neun Personen (2005: 14) im Straßenverkehr ums Leben, von Karfreitag
bis Ostermontag waren es nach den vorläufigen Zahlen sechs. Fast drei Mal so viele Tote gab es 2004 mit 17.

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen des diesjährigen
Osterwochenendes verloren drei Pkw-Lenker, zwei Autoinsassen und ein Fußgänger, der ein Fahrrad schob, ihr Leben. Nach Tagen aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Karfreitag (4 Tote),
Karsamstag (0), Ostersonntag (1), Ostermontag (1). Als vermutliche Unfallursachen musste in jeweils zwei Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit und Unachtsamkeit und einmal Übermüdung festgestellt
werden. Für zwei der verhängnisvollen Vorfälle, bei denen drei Tote zu beklagen waren, sind jugendliche Probeführerscheinbesitzer
verantwortlich. In einem Fall war der Betreffende auch alkoholisiert (0,36 Promille). Und schließlich waren vier der sechs Opfer ausländische Staatsangehörige.

Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Osterwochenende
Burgenland 1 –
Kärnten 1 –
Niederösterreich 3 2
Oberösterreich 2 2
Salzburg – –
Steiermark 2 2
Tirol – –
Vorarlberg – –
Wien – –
Österreich 9 6

Seit Jahresbeginn starben damit auf Österreichs Straßen 126 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung berücksichtigt bis Ende
Februar). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren nach den endgültigen Zahlen 184 Menschen ums Leben gekommen.

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