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SCS: Raubüberfall nur vorgetäuscht

SCS wurde großräumig abgeriegelt, Alarmfahndung blieb aber erfolglos - Kein Wunder: Die Angestellte gestand später, den Überfall nur vorgetäuscht zu haben.

Der Raubüberfall auf ein Pelzgeschäft in der Shopping City Süd (SCS) gestern, Mittwoch, ist geklärt: Er hat nämlich nie stattgefunden. Zuerst hatte es geheißen, dass sieben Männer die Verkäuferin mit einem Messer bedroht und anschließend mit der Beute – vier Pelzmäntel – geflüchtet waren. „Die Dame hat sich aber zuerst in Widersprüche verstrickt und bald gestanden, dass sie die Geschichte erfunden hat“, berichtete Major Klaus Preining von der Kriminalabteilung Niederösterreich (KA-NÖ).

„Die Frau behauptet, dass ihr in den vergangenen drei Tagen insgesamt vier Mäntel im Zuge von Ladendiebstählen entwendet worden sind“, so Preining weiter. Sie hätte sich aber geniert zuzugeben, dass sie die Taten nicht bemerkt habe. Der Kriminalist hält diese Argumentation dennoch für „sehr fragwürdig“, denn es handle sich um ein kleines Geschäft, wo solche Diebstähle eigentlich nicht unbemerkt von statten gehen dürften.

Man müsse nun ermitteln, ob diese Version der Verkäuferin tatsächlich die korrekte sei: „Es gilt zu klären, ob sie die Mäntel nicht möglicherweise selbst beiseite geschafft hat“, erklärte Preining. Die Frau habe sich der „Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung“ schuldig gemacht – das Delikt ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem halben Jahr bedroht. Der KA-NÖ-Major schätzt jedoch, dass sie mit einer Geldstrafe davonkommt.

Die Großfahndung nach der berüchtigten „Messerbande“, die in den vergangenen Monaten einige Raubüberfälle im Raum Wien begangen hatte, verlief am Mittwochabend naturgemäß erfolglos. Rund um das Einkaufszentrum im Süden der Bundeshauptstadt kam es deshalb am Mittwochabend zu einem Verkehrschaos.

Claus Kramsl

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