Schwiegereltern beliebter als ihr Ruf

38 Prozent der österreichischen Singles werten es als gutes Zeichen, wenn ihnen die Schwiegereltern vorgestellt werden.

Weitere 15 Prozent freuen sich sogar, die Schwiegereltern kennen zu lernen, nur für zwei Prozent ist die Begegnung mit den Schwiegereltern „ein Gräuel“ und rund einem Viertel ist es überhaupt gleichgültig. Ein Vergleich der deutschsprachigen Länder zeigt, dass Singles in Deutschland an den Eltern vor allem feststellen wollen, aus welchem „Stall“ er/sie stammt (27 Prozent), und insbesondere die Schweizer Damen es als gutes Zeichen werten, den Schwiegereltern vorgestellt zu werden (44 Prozent).  Das ergab eine Umfrage von Europas führender Online-Partneragentur PARSHIP.at unter 886 PARSHIP-Userinnen und -Usern in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Singles in Österreich: Kein Mann hat Angst Die Mehrheit der österreichischen Singles – 41 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer – sehen es als gutes Zeichen, wenn sie den Schwiegereltern vorgestellt werden. Wirklich Angst vor einem solchen Treffen hat keiner der befragten Herren
– für immerhin vier Prozent der Frauen ist es allerdings sehr unangenehm. Die Frage, ob es bei den Eltern des/der Partner/Partnerin darum gehe, festzustellen aus welchem Umfeld er/sie stamme, ist für 16 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen wichtig. Rund vier Prozent der Männer und nur ein Prozent der Frauen sind auf der Suche nach Familienähnlichkeiten, um zu sehen, ob der Partner später einmal aussehen könnte wie seine Eltern heute.

Der Ländervergleich: Österreich, Schweiz und Deutschland Grundsätzlich haben die befragten Singles kaum Angst vor dem Treffen mit den Schwiegereltern. Die größten Bedenken haben hier mit rund sechs Prozent die deutschen Männer. 32 Prozent der deutschen Frauen kommt es besonders darauf an, aus welchem „Stall“ er stammt – das gilt allerdings nur für 21 Prozent der Single-Männer.

Im Vergleich zu den österreichischen Herren (vier Prozent) ist es den Schweizern und Deutschen wichtig, am Aussehen der Familienmitglieder abschätzen zu können, wie die Partnerin in Zukunft aussehen könnte (jeweils acht Prozent). Besonders die Schweizerinnen (44 Prozent) und Österreicherinnen (41 Prozent) werten es als gutes Zeichen, den Schwiegereltern vorgestellt zu werden – das trifft dagegen nur auf 30 Prozent der deutschen Single-Frauen zu.

Die Expertenmeinung von PARSHIP Single-Coach Sabine Wery von Limont „Der anfängliche Kontakt zwischen den Eltern des Partners und der zukünftigen Schwiegertochter oder dem -sohn ist meist entspannt und freundschaftlich. Hier dominieren Neugier und positive Spannung“, weiß PARSHIP Single-Coach Sabine Wery von Limont. „Dazu beigetragen hat vor allem die Emanzipation beider Geschlechter.

Während Frauen heutzutage nicht mehr von der Familie des Mannes auf Herz und Nieren geprüft werden, ob sie eine gute Hausfrau abgeben, müssen Männer nicht mehr die Rolle des alleinigen Versorgers ausfüllen. Die höhere Eigenverantwortung von Paaren macht es für Eltern nicht mehr notwendig, ein Idealbild vorzugeben und zu überprüfen, ob diesem auch gefolgt wird. Damit wird ein Konkurrenzkampf auch weniger wahrscheinlich. Wenn es trotzdem einmal haken sollte: Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer Schwiegereltern und üben Sie Nachsicht. Es ist nicht so einfach, jemanden los zu lassen“, so die Diplompsychologin.

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