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Schwerer Verkehrsunfall fordert drei Tote

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Todesopfern ist es am Sonntagmorgen in Pottenbrunn in der Nähe der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten gekommen.

Drei junge Menschen haben bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von St. Pölten ihr Leben verloren. Insgesamt acht Personen hatten sich in einem Pkw befunden, der in der Nacht auf Sonntag in einer Aulandschaft im Ortsteil Pottenbrunn gegen einen Baum prallte und in Flammen aufging. Fünf Autoinsassen konnten sich, teils schwerst verletzt, retten. Ihre drei Freunde verbrannten hilflos.

Der mit acht Personen völlig überbesetzte Seat Ibiza ist auf der Strecke zwischen der kleinen Ortschaft Wasserburg und der Landeshauptstadt in einer leichten Linkskurve rechts von der Fahrbahn abgekommen. Offenbar prallte der Wagen fast ungebremst mit der Fahrzeugmitte gegen einen rund 30 Zentimeter dicken Baum – Augenzeugen berichteten, es seien an der Unfallstelle kaum Bremsspuren zu sehen gewesen.

Ein nachkommender Wagen hielt an, die Insassen alarmierten die Behörden und wollten auch selbst helfen: „Vier Burschen haben versucht, das brennende Auto mit Handfeuerlöschern zu ersticken“, sagte Feuerwehr-Sprecher Alfred Sampl der APA. „Sie haben erzählt, dass das Feuer aber immer wieder aufgeflammt ist.“ Für drei junge Menschen bedeutete das eine tödliche Falle.

Die Identifizierung der Toten und Verletzten war am Sonntagvormittag noch nicht abgeschlossen. Fest stand, dass es sich um ein Fahrzeug mit Eisenstädter Kennzeichen handelte. Die Mitglieder der Gruppe dürften aus Niederösterreich, dem Burgenland, Wien und Tirol stammen, das Alter wurde von der Polizei mit 17 bis 25 Jahre angegeben. Vermutlich waren sie aus Richtung Herzogenburg gekommen, ehe die Fahrt gegen 4.00 Uhr ein schreckliches Ende fand.

Die Verletzten wurden durch Rot-Kreuz-Teams aus St. Pölten, Böheimkirchen und Herzogenburg sowie das Notarztwagenteam St. Pölten versorgt. Ein Schwerverletzter wurde ins Krankenhaus Krems gebracht und dort notoperiert. Die vier weiteren Überlebenden haben weniger bedrohliche Verletzungen erlitten. Sie und Angehörige wurden vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes psychologisch betreut.

Die Feuerwehr hob das völlig ausgebrannte Fahrzeug aus der Au auf die Straße. Dann konnten die Leichen geborgen werden. Die Wasserburger Au war deswegen bis 7.00 Uhr gesperrt.

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