Schwerer Unfall auf der Donauufer-Autobahn in Wien: MA 48 als Ersthelfer

Die MA 48 half mit ihrem Müllsammelfahrzeug beim Absichern der Unfallstelle.
Die MA 48 half mit ihrem Müllsammelfahrzeug beim Absichern der Unfallstelle. ©VIENNA.at (Sujet)
Am Montagvormittag ereignete sich auf der Wiener Donauuferautobahn (A22) ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Frauen teils schwer verletzt wurden. Zufällig fuhr ein Rettungsteam des Arbeiter Samariter Bundes gerade auf dieser Strecke und leistete Erste Hilfe. Ein ebenfalls zufällig vorbeifahrendes Müllsammelfahrzeug half beim Absichern der Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei.

Gegen 11 Uhr kam es auf der Donauuferautobahn in Fahrtrichtung Lobau kurz vor dem Kaisermühlentunnel zu dem Unfall. Aus ungeklärter Ursache prallte ein Auto gegen die Straßenbegrenzung. Nachdem das Arbeiter Samariter Bund-Rettungsteam Erste Hilfe leistete, wurde via Funk die Leitstelle der Berufsrettung Wien verständigt, die sofort weitere Rettungsmittel zur Unfallstelle entsandte.

Da das Müllsammelfahrzeug der MA48 beim Absichern der Unfallstelle half, konnte rasch mit der notfallmedizinischen Versorgung begonnen werden. Eine Insassin, die zum Zeitpunkt des Unfall hinten saß, wurde durch den Aufprall mit dem Fuß im Fahrzeug eingeklemmt. Mit einem hydraulischen Spreizer musste die Tür entfernt werden, um die 46-Jährige zu befreien. Sie erlitt schwere Verletzungen. Mit Knochenbrüchen und Kopfverletzungen musste sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung ins Spital gebracht. Der Autolenker blieb unverletzt.

(Red.)

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