Schwere Auseinandersetzungen in Kolumbien

Indios warfen Steine auf Polizisten
Indios warfen Steine auf Polizisten
Bei Indio-Protesten in Kolumbien ist es am Donnerstag (Ortszeit) zu Ausschreitungen gekommen. Im Department Valle del Cauca im Westen des Landes warfen Indios Steine auf Polizisten, die Schlagstöcke und Tränengas einsetzten, berichtete die Zeitung "El Pais". Bei den Zusammenstößen seien mindestens 19 Menschen schwer verletzt worden, teilte der Nationale Verband der Indigenen Kolumbiens (ONIC) mit.


Rund 6.000 Demonstranten hatten zuvor die Landstraße zwischen Cali und dem Pazifikhafen Buenaventura besetzt. Sie forderten bessere Lebensbedingungen und die Anerkennung ihrer traditionellen Landrechte. Auch in anderen Teilen des Landes gingen Indios auf die Straße. In Valledupar im Nordosten Kolumbiens blockierten mit Speeren, Pfeil und Bogen bewaffnete Demonstranten den Regierungssitz des Departments Cesar.

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