Schweiz: Kleinflugzeug abgestürzt

Nach Polizeiangaben kamen bei dem Unglück, das sich gegen 11.30 Uhr ereignete, alle Insassen der rund zehnsitzigen zivilen Maschine ums Leben.

Fünf Deutsche sind am Mittwoch bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei stürzte die sechssitzige Maschine aus bisher ungeklärter Ursache auf einen Golfplatz zwischen Madulain und Zuoz im Oberengadin. Niemand habe den Absturz überlebt.

Das Flugzeug war um kurz nach 10.00 Uhr am Mittwochmorgen vom Flugplatz Egelsbach südlich von Frankfurt gestartet. Bei dem Piloten handle es sich um einen etwa 50 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet, sagte Roland Sorger, Pressesprecher des Flugplatzes. Der Mann sei ein erfahrener Pilot und seit langem Kunde des Flugplatzes Egelsbach. Die anderen Absturzopfer seien Familienangehörige des Mannes.

Bei der Maschine handle es sich um eine Piper Malibu, ein turbinen-getriebenes Reiseflugzeug mit sechs Sitzen. Das Flugzeug sei in Egelsbach stationiert gewesen. Über die genau Identität der Opfer machte der Sprecher keine Angaben.

Der Betriebsleiter des Flugplatzes Samedan erklärte, die einmotorige Maschine habe sich im Landeanflug befunden. Anzeichen für Probleme an Bord habe es vor dem Absturz keine gegeben. Auch die Wetterlage im Engadin war nicht außergewöhnlich. Zwar war es zum Zeitpunkt des Unfalls bewölkt, starke Winde gab es aber nicht.

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