Schweinegrippe: 16.800 Neuerkrankungen in der Vorwoche in Wien

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Rund 16.800 Neuerkrankungen an Grippe bzw. grippalen Infekten hat es in der Vorwoche in Wien ergeben. Das teilte die Landessanitätsdirektion Wien, die dies als "einen weiterhin moderaten Verlauf" wertet, in einer Aussendung am Mittwoch mit.

In der Woche zuvor waren es 15.800 Fälle gewesen. Errechnet werden die Zahlen wöchentlich aus Daten von Grippemeldeärzten und Krankenstandsmeldungen der Wiener Gebietskrankenkasse.

Der Großteil der Krankheitsfälle, nämlich 9.700, entfiel auf Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Weitere 6.300 Betroffene fanden sich in der Gruppe der Unter-14-Jährigen, die restlichen 800 Grippegeschwächten waren über 65 Jahre alt. Laut Ursula Karnthaler von der Landessanitätsdirektion ist der Höhepunkt der Grippe noch nicht erreicht: “Der Zeitpunkt der jährlichen Erkrankungen ist diesmal zeitlich früher, wir werden noch mit einem üblichen Anstieg rechen müssen.”

Etwas mehr Zulauf als in der Woche zuvor verzeichneten diese Woche die 21 Impfzentren – was daran liegt, dass am Montag die zweite Impfphase gegen die Schweinegrippe begonnen hat. An den ersten beiden Tagen haben sich mehr als 2.400 Personen gegen die A(H1N1)-Influenza immunisieren lassen.

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