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Schwedische Polizei glaubt an richtige Spur

Die schwedische Polizei hat bestätigt, dass sie bei der Suche nach dem Mörder von Anna Lindh die Fahndung auf den inhaftierten 24-jährigen Hauptverdächtigen konzentriert.

Andere Spuren werden nicht mehr verfolgt. Im Rundfunk erklärte der Stockholmer Polizeisprecher Ulf Göranzon am Samstag:
„Wir sind uns sicher, dass wir hier die richtige Spur verfolgen.“

Ein Haftrichter hatte am Freitag zwei Wochen Untersuchungshaft gegen den Hauptverdächtigen wegen dringenden Tatverdachts angeordnet. Bereits Anfang nächster Woche soll aus einem britischen Speziallabor die Analyse von DNA-Spuren an der Tatwaffe vorliegen.

In Schweden wurde der Name des Inhaftierten auch am Samstag von allen führenden Medien mit Ausnahme der Zeitung „Dagens Nyheter“ nicht genannt. Der größte Fernsehsender SVT des Landes und der Rundfunksender SR begründeten ihre Haltung damit, dass man bisher nicht über einen sicheren eigenen Einblick in das Beweismaterial gegen den Mann verfüge. Alle Angaben über stichhaltige technische Beweise beruhen bisher auf anonymen und illegalen Informationen aus Polizeikreisen.

Der gleichzeitig mit der Festnahme des 24-Jährigen am Mittwoch freigelassene erste Tatverdächtige warf der Polizei in der Zeitung „Expressen“ vor, ihn länger als nötig festgehalten zu haben. Damit hätten sich die Fahnder Zeit für die Spurensicherung im Hinblick auf den jetzt inhaftierten Mann nehmen wollen. Der 35-Jährige sagte weiter, sein Leben sei durch die massive Berichterstattung in den Medien während seiner einwöchigen Haft „zerstört“. Er will von Zeitungen und Sendern Schadensersatz verlangen, die unter anderem über seine sexuellen Neigungen berichtet hatten.

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